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Teure Immobilien : Kommt bald der Crash?

Nicht nur die Speckgürtel der großen Metropolen verzeichnen enorme Preisanstiege, auch Eigenheime auf dem Land kosten mehr. Bild: Ralf Hirschberger/ZB/dpa

Selbst auf dem Land werden die Häuser jetzt immer teurer. Ist das ein Zeichen für eine Immobilienblase? Eine Indiziensammlung.

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          Viele Hausbesitzer, die vor kurzem gebaut haben, machen sich Sorgen: Kann es passieren, dass sie ihr Eigenheim gerade zum teuersten Zeitpunkt erworben haben – und es jetzt bald abwärts geht mit den Immobilienpreisen?

          Genau weiß das niemand. Etwas beruhigen aber kann sie die Entwicklung, dass die Zinswende in Europa noch länger auf sich warten lässt. Das spricht dagegen, dass steigende Zinsen so ganz schnell den Immobilienboom abwürgen werden. Die Bauzinsen sind seit Jahresanfang sogar noch etwas weiter gefallen und scheinen jetzt im März einen gewissen Boden gefunden zu haben. Allerdings zeigt die Erfahrung aus London mit sinkenden Immobilienpreisen in bestimmten Bereichen, dass Preise auch mal wieder fallen können, ohne dass dies gleich einen dramatischen Crash bedeuten muss.

          Der Wohnatlas der Postbank jedenfalls bescheinigt Deutschland für 2018 noch eine beeindruckende Aufwärtsentwicklung der Immobilienpreise, jetzt auch auf dem Land. Zumindest in Regionen mit Zuzug dürfte auch nicht mit langfristig fallenden Hauspreisen zu rechnen sein. Ausschlaggebend dafür aber ist natürlich, wie der Makler zu sagen pflegt: Lage, Lage, Lage.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

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