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Digitale Vermögensverwaltung : Finanz-Roboter im Härtetest

Was sind das für Maschinen? Mit dem Begriff Robo-Advisor können die meisten Deutschen nichts anfangen. Bild: Picture-Alliance

Robo-Advisor wollten die Geldanlage revolutionieren. Schauen wir doch mal, wie gut sie wirklich sind.

          4 Min.

          Es ist schon ein paar Jahre her, da versuchten einige junge Internetfirmen, den Deutschen in Fragen der Geldanlage einen neuen Begriff nahezubringen. Es ging um Robo-Advisor (zu Deutsch in etwa: Roboter-Berater), ein in den Vereinigten Staaten recht angesagtes Modell der digitalen Vermögensverwaltung, das die Unternehmen in Deutschland auf ähnliche Weise aufziehen wollten.

          Dennis Kremer
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Der Grundgedanke ist folgender: Zum einen reklamieren die Anbieter für sich, dass die Vermögensanlage über sie quasi roboterhaft, also automatisch sowie bequem funktioniert – und trotzdem auf den einzelnen Anleger zugeschnitten ist. Zum anderen sichern sie zu, dass das Geld zugleich nach höchstem technologischen und wissenschaftlichen Standard investiert wird. Nämlich durch den Einsatz von Algorithmen, die die Anlage weitgehend selbständig übernehmen, ohne dass Fondsmanager eingreifen. Manche der Anbieter versprachen nicht weniger als eine Revolution.

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