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Digitale Währung : Ideen zur Zukunft des Geldes

  • -Aktualisiert am

Markanter Bau, mächtige Bank: Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt. Bild: Marc-Steffen Unger

Das Geldwesen erfährt einen weiteren Innovationsschub, die Debatte über Digitalgeld wird immer lebhafter. Einige fordern nun, Zentralbanken sollten digitales Geld ausgeben. Doch was wären die Folgen?

          9 Min.

          Die Existenzberechtigung von Zentralbanken liegt darin, die Stabilität des Geldes zu sichern. Konkret sollen Zentralbanken den Geldwert wahren und einen reibungslosen Zahlungsverkehr ermöglichen. In der Geschichte hat Deutschland mit seinem Erfindergeist auch beim Geld immer wieder eine Rolle gespielt. Die D-Mark diente oftmals als Anker und sorgte für Stabilität. Und in den 1960er Jahren legten deutsche Ingenieure den Grundstein für die heutigen Smartcards.

          Das Geldwesen erfährt nicht zum ersten Mal einen Innovationsschub, doch diesmal ist es irgendwie anders. Die Innovationsdynamik ist enorm, und Unternehmen versuchen nicht nur die Art und Weise, wie Zahlungen getätigt werden, zu verbessern, sondern auch das Geld an sich. Mit der stark sinkenden Bargeldnutzung in einigen Ländern steigt sowohl das Interesse an digitalem Geld als auch die Bereitschaft, damit zu experimentieren. Die Debatte über Digitalgeld wird immer lebhafter, und einige Stimmen fordern sogar, dass Zentralbanken eher früher als später digitales Geld ausgeben sollten. Geld bildet jedoch das Rückgrat des Finanzsystems und der Gesamtwirtschaft, daher ist es wichtig, sämtliche Konsequenzen der neuen Entwicklungen zu verstehen.

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