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Bezahldienst Klarna : „Die fetten Jahre für die Banken sind vorbei“

Sebastian Siemiatkowski, Gründer und CEO des schwedischen Bezahldienstleisters Klarna Bild: Good Thanks Media

Der Bezahldienst Klarna ist mit 10 Milliarden Euro eins der wertvollsten Fintechs in Europa. Sogar Hauskredite gibt es bald am Smartphone, glaubt Gründer Sebastian Siemiatkowski.

          4 Min.

          Herr Siemiatkowski, Klarna war einmal ein reiner Online-Bezahldienst. Inzwischen bietet Ihre Firma eine Kreditkarte, Festgeld und demnächst auch ein Girokonto an. Machen Sie bald alles, was klassische Banken auch machen?

          Sebastian Balzter

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Nein. Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass wir eines Tages eventuell mal eigene Filialen eröffnen, auch wenn das aktuell nicht der Plan ist. Sicher werden wir aber nie eine Investmentbank werden, wir werden auch nie große Unternehmensfinanzierungen und vermutlich auch keine Hauskredite stemmen. Das können andere besser. Wir wollen etwas tun, was die herkömmlichen Banken in der Vergangenheit total vernachlässigt haben, weil sie mit anderen Dingen noch viel mehr Geld verdienen konnten: Wir wollen unseren Kunden im Alltag helfen, Zeit zu sparen, Geld zu sparen und sich weniger Sorgen um ihre Finanzen machen zu müssen.

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