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Staatliche Digitalwährung : Rufe nach digitalem Euro werden lauter

Agustín Carstens, Generaldirektor der Bank für internationalen Zahlungsausgleich, sieht Digitalwährungen sehr kritisch. Bild: Fabian Fiechter

Nachdem Facebook mit Libra den Anfang machte, fordern nun Banken und Wirtschaft Digitalgeld. Die EZB bereitet sich bereits vor und auch BIZ-Chef Carstens begrüßt technische Innovation.

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          Man kann über die Idee von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg denken, was man will, doch eines muss man ihm lassen: Mit dem Vorschlag einer eigenen digitalen Währung mit dem Namen Libra hat das soziale Netzwerk die Finanzwelt in Bewegung gebracht. Zum jüngsten EU-Finanzministertreffen veröffentlichte die Europäische Zentralbank (EZB) ein Papier, in dem die Ausgabe eines digitalen Euros in Erwägung gezogen wird, falls der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr in Europa weiterhin zu teuer sein soll.

          Markus Frühauf

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Am Donnerstag hielt Agustín Carstens, Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), vor der Universität von Princeton in New Jersey eine Rede, in der er die Zentralbanken zu mehr Aufgeschlossenheit gegenüber technischen Innovationen aufforderte. Die in Basel ansässige BIZ gilt als „Bank der Zentralbanken“, die nicht nur Devisenreserven der Notenbanken verwaltet, sondern auch als volkswirtschaftliche und geldpolitische Denkfabrik dient.

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