https://www.faz.net/-gv6-8ax57

Online-Bezahldienst : „Click and Buy“ hört auf

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Der Online-Bezahldienst „Click and Buy“ stellt sein Geschäft ein. Kunden müssen dafür sorgen, dass sie ihr Guthaben zurückholen.

          Der Online-Bezahldienst Click and Buy stellt zum Mai 2016 seinen Betrieb ein. Davon betroffen seien alle E-Geld- und Bezahldienste des Unternehmens, hieß es am Donnerstag auf der Website des Anbieters.

          Nutzerkonten werden demnach automatisch zum 30. April 2016 geschlossen. Bestehende Guthaben müssen bis dahin verbraucht oder auf andere Bankkonten überwiesen werden. Ab dem 1. Mai werde Click and Buy dann auch bei den bislang angeschlossenen Onlineshops nicht mehr als Bezahllösung zur Verfügung stehen.

          ClickandBuy ist eine Tochter der Deutschen Telekom, der Dax-Konzern hatte den Paypal-Konkurrenten 2010 gekauft. Chef Tim Höttges hatte im Mai in der „Wirtschaftswoche“ bereits zugegeben, dass die Übernahme rückblickend ein Fehler war. Die Telekom habe das Angebot als eigenständigen Bezahldienst nicht etablieren können.

          Weitere Themen

          Viele Aufsichtsräte sind falsch besetzt

          Unternehmensführung : Viele Aufsichtsräte sind falsch besetzt

          Aufsichtsratsmitglieder sind häufig zu alt und falsch ausgebildet für die digitalen Herausforderungen. Für schnellere Entscheidungen sollten sie Informationen in Echtzeit bekommen.

          Die größten Börsengänge Video-Seite öffnen

          Das sind die Top 10 : Die größten Börsengänge

          Uber wird bei seinem Börsengang etwas mehr als acht Milliarden Dollar erlösen – und kommt damit nicht unter die Top 10 der größten Börsengänge. Die ersten vier Plätze belegen Konzerne aus China; aus Deutschland ist ein Unternehmen dabei.

          Topmeldungen

          Österreichs Regierung am Boden : Von der Musterehe zum Rosenkrieg

          Aus den Rissen in der türkis-blauen Koalition wurden durch die Ibiza-Affäre in beeindruckender Geschwindigkeit Gräben. Die Neuwahl ist für Sebastian Kurz eine Chance, mehr Stimmen für die ÖVP zu gewinnen – aber sie birgt auch ein großes Risiko.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.