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Gefahr beim Online-Banking : Betrüger tricksen jetzt sogar mit Sim-Karten

Im Jahr 2018 wurden laut Bundeskriminalamt 723 Phishing-Attacken gemeldet. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 betrug die Zahl noch 6984. Bild: dpa

Die Zahl der Attacken auf Kunden im Online-Banking sinkt laut Bundeskriminalamt zwar, doch die Gauner werden immer findiger. Unter anderem soll das Kopieren von Mobilfunkdaten neue Sicherheitstechniken umgehen.

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          Ihr Konto bei der Deutschen Bank ist gesperrt. Wer das liest, dürfte zunächst schlucken, sofern er in der Tat Kunde des Geldhauses ist. Doch angesichts der zahllosen Spam-Nachrichten, die unerwünscht so manches E-Mail-Postfach überfluten, liegt der Verdacht einer Falschmeldung zumindest nah. Werben solche Mails für Dubioses, sind sie einfach nur lästig. Weit übler wird es, wenn es um Schadprogramme oder „Phishing“ geht, das Angeln (englisch: fishing) nach persönliches Daten.

          Kerstin Papon

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) ist das Phishing im Online-Banking eine häufige und lukrative Variante des digitalen Identitätsdiebstahls. Phishing-Angriffe kämen nach wie vor oft vor, und zwar wellenartig zu bestimmten Anlässen, sagt eine Sprecherin des privaten Bankenverbands (BdB).

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