https://www.faz.net/-gv6-a8hdy

Digitales Geld : Mastercard will Netzwerk für ausgewählte Kryptowährungen öffnen

  • Aktualisiert am

Mastercard öffnet sich für Kryptowährungen. Bild: Reuters

Nach Tesla gelingt Bitcoin & Co. der nächste Schritt in die Wirtschaft. Der Kreditkartenanbieter will damit neue Kunden erschließen.

          1 Min.

          Der Kreditkartenanbieter Mastercard will noch in diesem Jahr mit der Öffnung seines globalen Netzwerks Krypowährungen unterstützen. Durch den Schritt „werden sich eine Menge mehr Möglichkeiten für Käufer und Händler auftun, da sie in einer völlig neuen Form bezahlen können“, teilte der Zahlungsabwickler nun mit. Händler könnten neue Kunden erschließen, die bereits auf die digitalen Vermögenswerte setzen. Allerdings würden nicht alle Kryptowährungen von Mastercard unterstützt werden, da viele der virtuellen Zahlungsmittel erst noch ihre Compliance-Maßnahmen verschärfen müssten.

          Hier steht vor allem die Bekämpfung von Geldwäsche im Vordergrund. Anfang der Woche hatte sich Tesla-Chef Elon Musks zur ältesten und wichtigsten Cyber-Devise Bitcoin bekannt. Das Unternehmen investierte 1,5 Milliarden Dollar in die Kryptowährung und will die Digitalwährung bald als Zahlungsmittel akzeptieren.

          Der Vermögensverwalter BlackRock und die Zahlungsverkehrsunternehmen Square sowie PayPal haben ebenfalls kürzlich auf Kryptowährungen gesetzt. Der bekannteste Krypto-Vermögenswert ist Bitcoin. Ob Mastercard Bitcoin in sein Netzwerk aufnehmen wird, ließ der Zahlungsabwickler noch offen.

          Weitere Themen

          Börsen atmen mit gedämpftem Optimismus durch

          Aktienmarkt : Börsen atmen mit gedämpftem Optimismus durch

          Die Normalisierung nach der Corona-Pandemie geht für etliche Anleger langsamer voran als ursprünglich erwartet. Nach drei Monaten des Setzens auf die große Erholung ist Durchschnaufen angesagt.

          Topmeldungen

          Kanzlerkandidatin der Grünen: Annalena Baerbock am Montag in Berlin.

          Kanzlerkandidatin Baerbock : Die grüne Zauberin

          Noch ist die erste Kanzlerkandidatur der Grünen ein Anfang, dem ein Zauber innewohnt. Der könnte für Annalena Baerbock schnell zum bloßen Budenzauber werden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.