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Kryptowährungen : Paypal will kein Geld in Bitcoin stecken

  • Aktualisiert am

Die Paypal-App ist auf einem Mobilfunkgerät Bild: dpa

Paypal-Kunden in Amerika sollen Bitcoin und andere Cyberdevisen handeln können. Der Zahlungsdienstleister selbst hält sich dagegen zurück. Der Bitcoin-Kurs eilt von Rekord zu Rekord.

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          Der Zahlungsdienstleister Paypal will nicht selbst in Kryptowährungen wie Bitcoin investieren. „Wir werden wahrscheinlich keine Unternehmensgelder in solche Finanzanlagen stecken“, sagte Finanzchef John Rainey dem Sender CNBC am Donnerstag (Ortszeit). Der Zahlungsanbieter hatte im Oktober den Einstieg in das Geschäft mit Kryptowährungen angekündigt. Kunden in den Vereinigten Staaten sollen über die Paypal-Plattform Bitcoin und andere Cyberdevisen kaufen, verkaufen und sie aufbewahren können.

          Der Kreditkartenanbieter Mastercard will noch in diesem Jahr mit der Öffnung seines globalen Netzwerks Krypowährungen unterstützen. Durch den Schritt „werden sich eine Menge mehr Möglichkeiten für Käufer und Händler auftun, da sie in einer völlig neuen Form bezahlen können“, teilte der Zahlungsabwickler diese Woche mit. Anfang der Woche hatte sich Tesla-Chef Elon Musks zur ältesten und wichtigsten Cyber-Devise Bitcoin bekannt. Das Unternehmen investierte 1,5 Milliarden Dollar in die Kryptowährung und will die Digitalwährung bald als Zahlungsmittel akzeptieren.

          Der Bitcoin-Kurs eilt seitdem von Rekord zu Rekord. Am Freitagmorgen stieg der Preis bis auf 48 930 Dollar. Analysten erwarten, dass die Marke von 50 000 Dollar bald fallen wird. Die höhere Akzeptanz für Bitcoin unterstreicht auch das Vorhaben des Wertpapierverwahrers BNY Mellon, eine eigene Abteilung für Anlagen in digitale Vermögenswerte zu gründen.

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