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Krypto-Anlagen : Börsenaufsicht lehnt drei Bitcoin-ETF ab

  • Aktualisiert am

Bitcoins - für viele Anleger eine faszinierende Spekulation Bild: Reuters

Krypto-Anlagen haben es nicht leicht. Drei Anbieter scheiterten jetzt mit dem Versuch, ETFs auf Bitcoin aufzulegen, an der Börsenaufsicht.

          Eine der großen Hoffnungen der Anhänger von Bitcoin und Krypto-Anlagen ist noch immer die Zulassung eines börsengehandelten Investmentfonds (ETF) für diese Anlageklasse. Doch nachdem die amerikanische Börsenaufsicht SEC die Entscheidung über einen ETF des renommierten Anbieters Van Eck Mitte des Monats abermals verschob, gibt es am Donnerstag weiter schlechte Nachrichten für die Krypto-Jünger.

          Die SEC lehnte Anträge der Anbieter ProShares, GraniteShares und Direxion auf Zulassung von ETFs ab. Die Anbieter hätten nicht darlegen können, wie die Börsen, an denen diese Fonds hätten gehandelt werden sollen, Betrug und Manipulation verhindern könnten. Schon Ende Juli hatte die SEC einen Antrag der Investoren-Brüder Winklevoss mit einer ähnlichen Begründung abgelehnt.

          Die Maßnahme vom Donnerstag wirkte sich diesmal allerdings nicht auf den Kurs von Bitcoin aus. Diese werden aktuell mit 5578 Dollar leicht höher gehandelt als am Mittwoch. Positiv wird gewertet, dass die SEC betonte, Bitcoin und die Blockchain-Technologie nicht generell abzulehnen.

          Dem Fonds von Van Eck werden bessere Chancen eingeräumt, da dieser unmittelbar auf Bitcoin basiert, während die anderen Anbieter terminkontrakte einsetzen wollten. Der Fonds wäre damit versichert, zudem soll er mit einem hohen Einstandspreis starten, um Kleinanleger abzuschrecken.

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