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Krypto-Werte : USD-Coin soll wieder sicherer werden

  • Aktualisiert am

Coinbase will den Stablecoin USD Coin sicherer machen. Bild: Reuters

Der Wirbel um die Deckung der Stablecoins löst in der Kryptobranche eine Reaktion aus. Nicht alle Krypto-Fans halten das allerdings für nötig.

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          Nach der Verunsicherung, die die Bekanntgabe der Reservehaltung für den Stablecoin USD Coin (USDC) ausgelöst hat, bemüht sich jetzt das dahinter stehende Konsortium Centre, zu dem die große Krypto-Börse Coinbase und der Dienstleister Circle gehören, augenscheinlich um Schadensbegrenzung. Alle Reserven des zweitgrößten Kryptowährungs-Stablecoins sollen in Bargeld und kurzfristige amerikanische Staatsanleihen umgeschichtet werden.

          Bis August hatte Coinbase auf seinen Internet-Seiten die Deckung des mit einem Volumen von rund 27 Milliarden Dollar zweitgrößten Stablecoins unrichtig als vollständig durch Dollar auf einem Bankkonto beschrieben. Tatsächlich bestanden die Reserven zu einem Gutteil aus kurz- und langfristigen Unternehmensanleihen. Zwischenzeitlich hatte Coinbase-Präsidentin Emilie Choi eingeräumt, dass die Beschreibung der Reserven durch das Unternehmen hätte klarer sein können und dass man die Aussagen auf den Internet-Seiten hätte  schneller aktualisieren sollen. Das Geld sei allerdings im Mai 2021 erstmals in ein diversifiziertes Portfolio geflossen. Ab September
          sollen die Reserven vollständig aus Bargeld und kurzfristigen Staatsanleihen mit einer Laufzeit von weniger als 90 Tagen bestehen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

          Laut Circle werden die Reserven von USDC allerdings schon seit März 2020 nicht mehr ausschließlich bar gehalten, bevor das Unternehmen kurzfristige amerikanische Staatsanleihen erwarb, um dem schnellen Wachstum des Volumens des Coins Rechnung zu tragen, zitiert Bloomberg einen Sprecher des Konsortiums. Im Mai 2021 seien die Reserven dann auf ein breiteres Anlageportfolio erweitert worden. Mit der abermaligen Änderung will man das versprechen gewährleisten, dass jeder Besitzer eines USDC diesen jederzeit in einen tatsächlichen Dollar eintauschen könne.

          Von Krypto-Fans ist zu hören, dass Circle ein Problem angehe, das nicht existiere, in der Hoffnung umsichtiger zu erscheinen als Konkurrenten. Bei normalen Marktverhältnissen ist das richtig, in Zeiten eines Runs können massive Umtauschansinnen jedoch nicht nur die Liquidität der Reserven auf die Probe stellen, sondern auch Verwerfungen auf den Märkten für kurzfristige Anleihen hervorrufen. Diesen Umstand kritisierte vor einigen Monaten die Rating-Agentur Fitch mit Blick auf Stablecoins wie dem mit 64 Milliarden Dollar größten, Tether.

          Auch die amerikanischen Aufsichtsbehörden beäugen die Stablecoins, die mittlerweile ein Volumen von fast 120 Milliarden Dollar erreicht haben mit Argwohn in Bezug auf – mögliche Risiken für die Finanzstabilität.

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