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Ende eines Zahlungsmittels : Bye-bye, EC-Karte

Ab Juli 2023 werden keine neuen Karten mit Maestro-Funktion mehr ausgegeben. Bild: Domenic Driessen

Eines der liebsten Zahlungsmittel der Deutschen wird abgeschafft: Bald gibt es keine Karten mit Maestro-Funktion mehr. Woran das liegt und was das für Kunden bedeutet.

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          So gut wie jeder kennt sie, viele haben sie: die Girokarte, oft auch als EC-Karte bekannt. Ob im Restaurant, im Supermarkt oder im Kino, schnell gezückt, schon ist bezahlt. Über 100 Millionen Girokarten gibt es im ganzen Land, mehr als Einwohner. Doch ausgerechnet über diese ach so beliebte Karte wurde eine Diskussion losgetreten, die so weit führt, dass manche sogar vom Ende der Girokarte sprechen.

          Sarah Huemer
          Redakteurin im Ressort „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Auslöser der Debatte war eine Ankündigung des amerikanischen Konzerns Mastercard, eines des wichtigsten Anbieters von Girokarten. Er kündigte vor einiger Zeit an, die Maestro-Funktion einzustellen. Das klingt nach einer technischen Feinheit, hat aber weitreichende Folgen. Maestro, bekannt für das Logo mit dem roten und dem blauen Punkt, sorgt dafür, dass die Girokarte auch im Ausland funktioniert. In der Strandbar in Italien, auf der Skihütte in Österreich, im Stadthotel in Paris. Nun aber sollen von Juli 2023 an keine neuen Karten mit Maestro-Funktion mehr ausgestellt werden.

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