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Digitalwährungen : Ein Blick in den Maschinenraum der Bitcoins

Digitalwährungen beim Entstehen zuschauen: Hier bei einer Mining-Farm in Nadvoitsy, Russland. Bild: Bloomberg

Was hat Bitcoin-Mining mit einem Atomkraftwerk in der Ukraine zu tun? Oder mit angezapften Stromleitungen im Vogtland, Protesten in Iran oder steigenden Grafikkartenpreisen?

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          Digitalwährungen sind das große Thema. Immerhin beträgt ihre Marktkapitalisierung mittlerweile mehr als 2500 Milliarden Dollar. Ihre Kursgewinne sind atemberaubend, wer zum richtigen Zeitpunkt investiert hat, kann schon längst Millionär sein. Die Finanzbranche beginnt sich mehr und mehr für das Thema zu interessieren, auch Unternehmen beginnen, Teile ihrer Barreserven in Kryptowährungen anzulegen. Doch Digitalwährungen waren nicht schon immer da. Sie werden erstellt durch Computer. Doch wie funktioniert das eigentlich – und was hat das für Auswirkungen?

          Franz Nestler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Um das zu verstehen, ist ein Blick in den Maschinenraum der Internetwährung vonnöten. Bitcoin wie auch andere Digitalwährungen basieren auf einer Technik namens Blockchain. Das sind Daten, die in digitalen Blöcken verpackt und in einer Kette aneinandergereiht sind. In diesen Blöcken sind die verschlüsselten Transaktionen geschrieben. Jeder Block wird an seinen vorhergehenden Block „angekettet“ und dazu in Kurzform wieder verschlüsselt. Alle vorausgegangenen Transaktionen finden sich so in diesem Block wieder. Versucht jemand, eine Transaktion zu manipulieren, würde die Datenblockkette reißen und der Betrug sofort auffallen.

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