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Bitcoin und Co. : Die zwei Seiten von Kryptowährungen

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Königsweg um Sanktionen herum? Bild: obs

Auf der einen Seite helfen Spenden der Ukraine – doch es gibt Sorgen, dass Russland so die Sanktionen umgeht.

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          fne. Frankfurt ⋅ Die Kombination 357a3So9CbsNfBBgFYACGvxxS6tMaDoa1P vermittelt der Ukraine zurzeit etwas Hoffnung. Dahinter verbirgt sich ein sogenanntes Wallet: eine Adresse, unter der der ukrainische Staat ein eigenes Bitcoin-Konto eröffnet hat, um Spenden zu sammeln. Bislang haben das mehr als 15 000 Menschen genutzt.

          Auf diesem Wege sind fast 300 Bit­coin zusammengekommen, die rund 12 Millionen Dollar wert sind. Auch in anderen Kryptowährungen wie Ethereum sind einige Millionen zusammengekommen. Selbst die eigentliche Spaßwährung Dogecoin wird akzeptiert.

          Der ukrainische Vize-Premierminister Mychajlo Fedorow schrieb dazu auf dem sozialen Netzwerk Twitter: „Jetzt können sogar Memes unsere Armee unterstützen und Leben vor den russischen Invasoren retten.“ Insgesamt sollen bereits 63 Millionen Dollar auf diesem Wege gesammelt worden sein durch mehr als 120 000 Spenden.

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