https://www.faz.net/-gv6-94jrb

Krypto-Währung : Bitcoin-Kurs steigt über 16.000 Dollar

  • Aktualisiert am

Die Digitalwährung Bitcoin hat mit heftigen Kursschwankungen zu kämpfen. Bild: dpa

Der Bitcoin knackt eine Rekordmarke nach der nächsten. Derweil äußern immer mehr Kritiker Skepsis über die Transparenz zum geplanten Start von Bitcoin-Futures.

          Am Donnerstag wurde eine Einheit der Digitalwährung Bitcoin über 16.000 Dollar gehandelt. Der Kurs erreichte bis zu 16.315 Dollar. Als Grund für den jüngsten Kurssprung gilt die baldige Einführung von Terminkontrakten auf Bitcoins.

          Damit stößt die Digitalwährung in das traditionelle Finanzgeschäft vor. In der Branche ist das umstritten. Der Interessenverband „Futures Industry Association" kritisiert, die Regulierer hätten zu schnell und ohne intensive Diskussionen ihre Zustimmung erteilt.

          Vergangenen Freitag hatte die Behörde CFTC in den Vereinigten Staaten grünes Licht für Bitcoin-Futures gegeben. Die US-Börse CBOE will Ende der Woche den ersten Bitcoin-Future in den Handel bringen, eine Woche später will die Chicago Mercantile Exchange (CME) folgen. Auch bei der japanischen Tokyo Financial Exchange wird über die Einführung eines Bitcoin-Futures nachgedacht.

          Durch den Start der Terminkontrakte werden Bitcoins für institutionelle Investoren besser handelbar. Einerseits können diese sich gegen künftige Preisschwankungen absichern. Andererseits kann aber auch auf Kursentwicklungen spekuliert werden. Für Neil Wilson von ETX Capital stellt die Einführung von Terminkontrakten den Versuch dar, den Bitcoin anderen Anlageformen anzugleichen. Das dürfte nicht unbedingt im Sinne aller Bitcoin-Fans sein, denn viele von ihnen sehen in der Digitalwährung vor allem eine Alternative zu den klassischen Währungen.

          Es wurde kein Wertpapier gefunden!

          Zu Jahresbeginn stand der Wert des Bitcoin noch bei 1000 Dollar. Seither ist er auf einer rasanten Rekordjagd, die sich in den vergangenen Monaten zunehmend beschleunigt hat und mit teils hohen Kursschwankungen einhergeht. Unter anderem Notenbanker warnen vor der Unberechenbarkeit der Digitalwährung. Zuletzt bezeichnete zudem der Chef des nordeuropäischen Bankkonzerns Nordea, Casper von Koskull, den Bitcoin als „absurde" Konstruktion, die jeder Logik widerspreche.

          Weitere Themen

          Regelungen bedrohen Bitcoin und Co.

          Geldwäschebekämpfung : Regelungen bedrohen Bitcoin und Co.

          Nach den Anfang kommenden Jahres in Kraft tretenden Regeln, benötigen Plattformen, die im Geschäft mit Kryptowerten tätig sind, künftig eine Erlaubnis der Finanzaufsicht Bafin. Das sorgt für Unruhe.

          Die Deutsche Bank macht 3,1 Milliarden Euro Verlust

          In drei Monaten : Die Deutsche Bank macht 3,1 Milliarden Euro Verlust

          Das größte und wichtigste deutsche Kreditinstitut will und muss sich radikal verändern. Die Belastungen durch den Umbau des Konzerns führen zu tiefroten Zahlen. Besonders betroffen ist die einst bedeutendste und berüchtigtste Sparte des Unternehmens.

          Topmeldungen

          Der radikale Konzernumbau der Deutschen Bank führt zu Milliardenverlusten im zweiten Quartal 2019.

          In drei Monaten : Die Deutsche Bank macht 3,1 Milliarden Euro Verlust

          Das größte und wichtigste deutsche Kreditinstitut will und muss sich radikal verändern. Die Belastungen durch den Umbau des Konzerns führen zu tiefroten Zahlen. Besonders betroffen ist die einst bedeutendste und berüchtigtste Sparte des Unternehmens.

          Anhörung von Robert Mueller : Der unfreiwillige Zeuge

          Ende März präsentierte Sonderermittler Robert Mueller seinen Bericht zur möglichen Wahlkampf-Affäre Trumps aus dem Jahr 2016. Jetzt muss er dazu im Kongress aussagen. Donald Trump spielt den Termin herunter, als sei es eine reine Formalität.
          Donald Trump gratuliert am Dienstagabend dem neuen amerikanischen Verteidigungsminister Mark Esper.

          Amerikas Verteidigungsminister : Ein Mann der Truppe

          Mark Esper ist mit überwältigender Mehrheit im Amt des amerikanischen Verteidigungsministers bestätigt worden. Die Gegenstimmen kamen im Senat vor allem von demokratischen Wahlkämpfern.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.