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Rekordhoch : Bitcoin knackt die 50.000 Dollar

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Die älteste und wichtigste Cyber-Devise überwand am Dienstag erstmals die 50.000er Marke. Bild: Reuters

Bitcoin hat es geschafft: Kurzzeitig ist der Preis der Cyber-Devise am Dienstag über die runde Marke von 50.000 Dollar gestiegen. Beobachter raten weiter zur Vorsicht.

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          Bitcoin hat einen weiteren Meilenstein erreicht, wenn auch vorerst nur vorübergehend: Die älteste Krypto-Anlage überwand am Dienstag zunächst sieben Minuten lang erstmals die Marke von 50.000 Dollar und stieg bis auf  50.547,70 Dollar. Bitcoin befindet sich seit Wochen und Monaten im Höhenflug, der sich zuletzt noch einmal beschleunigte. Allein seit Weihnachten hat sich der Kurs mehr als verdoppelt, seit dem Spätsommer sogar verfünffacht. Mitte Dezember hatte sie ihre Bestmarke von 2017 übertroffen und die 20.000 Dollar überstiegen. Kurz darauf übersprang sie die Hürden von30.000 und 40.000 Dollar.

          Den Startschuss für die aktuelle Rally gab Tesla mit der Bekanntmachung, 1,5 Milliarden in die Bitcoin investiert zu haben. Das weckt die Hoffnung, dass auch andere Unternehmen folgen könnten, was die Akzeptanz von Bitcoin steigern würde. Elon Musk, Chef des des Elektroautobauers, gilt als Fan von Kryptowährungen. Er hatte in den vergangenen Wochen sowohl Bitcoin als auch anderen Internet-Währungen mit positiven Tweets Auftrieb gegeben.

          "Das Engagement Teslas ist Wasser auf die Mühlen der Bitcoin-Anhänger, die in der Kryptowährung die Geldform der Zukunft sehen", sagte DZ Bank-Analyst Sören Hettler. Investoren sollten aber bedenken, dass auf derartige Kurssprünge meist Abstürze folgen. "Als Portfoliobeimischung kann Bitcoin in Erwägung gezogen werden, solange das Ausmaß des Engagements den Betrag nicht überschreitet, der als potenteller Totalverlust in Kauf genommen werden kann."

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          Außerdem kündigte der Kreditkarten-Anbieter Mastercard an, sein Zahlungsnetzwerk für Kryptowährungen zu öffnen. Raj Dhamodharan, zuständig bei Mastercard für digitale Vermögenswerte, hatte vergangene Woche in einem Blog geschrieben, dass der Konzern Transaktionen mit ausgesuchten Kryptowährungen erlauben wolle. Darüber hinaus stehe man in engem Kontakt mit Zentralbanken, die an eigenen Digitalwährungen arbeiten.

          Ob es nun Musk, Mastercard oder Morgan Stanley sei, Stimmung, Musik und Momentum seien unmöglich zu ignorieren, sagte Antoni Trenchev, Mitgründer des Krypto-Verleihers Nexo der Nachrichtenagentur Bloomberg. Zum  Ärger vieler habe der Bitcoin Express den Bahnhof verlassen. Anleger sollten sich aber auf einen wilden Ritt gefasst machen sagte Trenchev mit Blick auf dem Kursrückgang von 30 Prozent im vergangenen Monat. Die kurzfristige Volatilität sei ein Charakterzug dieses Bullenmarktes und Anleger sollten sich darauf einstellen.

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