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Kryptoanlagen : Bankenaufseher warnen vor Bitcoin & Co.

Die Zockereien mit Bitcoin haben gezeigt, welchen Wert regulierte und überwachte Märkte haben. Bild: Reuters

Die internationalen Bankenaufseher, der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, warnen vor Kryptoanlagen wie den Bitcoin. Diese gefährden nicht nur die Finanzstabilität.

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          Kryptoanlagen wie Bitcoin können nach Ansicht der internationalen Bankenaufseher die Finanzstabilität gefährden. Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, dem Vertreter von Notenbanken und Aufsichtsbehörden aus den 27 wichtigsten Wirtschaftsländern sowie die Europäische Zentralbank und die EU-Kommission angehören, wandte sich am Mittwoch gegen die Bezeichnung „Kryptowährung“ für Bitcoin oder Ethereum.

          Markus Frühauf

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Diese Anlageformen könnten noch nicht verlässlich die Standardfunktionen von Geld als Tausch- oder Wertaufbewahrungsmittel erfüllen. Sie seien auch kein gesetzliches Zahlungsmittel. Noch sei der Markt für solche Kryptoanlagen vergleichsweise klein und das Engagement der Banken sehr begrenzt, so der Basler Ausschuss, der bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich („Bank der Zentralbanken“) in Basel angesiedelt ist. Doch wüchsen die entsprechenden Handelsplattformen und damit verbunden neue Kryptoprodukte weiterhin schnell, womit die Risiken für Banken zunähmen. Die Aufseher forderten die Institute auf, ihr Risikomanagement zu verbessern und Engagements in dem Bereich offenzulegen.

          Die starken Preisschwankungen ausgesetzten Kryptoanlagen bergen nach Ansicht der Aufseher für Banken vielfältige Risiken. Dazu zählen sie Betrug, Cyberattacken, Terrorismus-Finanzierung, Geldwäsche oder Reputationsschäden.

          Institute, die Kryptoanlagen erwerben oder in diesem Bereich Dienstleistungen anbieten wollen, müssen laut Basler Ausschuss zuvor eine sorgfältige Prüfung der Gefahren vornehmen, über ein dafür geeignetes Risikomanagement verfügen, die daraus resultierenden Risiken veröffentlichen und in einem regelmäßigen Kontakt mit der Aufsicht stehen.

          Noch aber haben Kryptoanlagen und die dafür notwendige Blockchain-Technologie in der deutschen Finanzaufsicht Bafin einen ausbaufähigen Stellenwert. Wie diese Zeitung kürzlich berichtet hatte, betreut das Thema bislang nur ein Mitarbeiter.

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