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FAZ Plus Artikel Finanzaufsicht : Um Kryptowährungen kümmert sich genau eine Person

So entsteht eine Kryptowährung: Computer rechnen in einer früheren Autofabrik in Moskau. Bild: AFP

Viele Betrüger tummeln sich auf dem Markt für Digitalwährungen. Bislang kümmert sich in der Finanzaufsicht eine Person um das Thema. Wie werden die Anleger geschützt?

          Es vergeht fast keine Woche damit, dass es auf dem Markt für Digitalwährungen nicht neue Skandalgeschichten gibt. Neuestes Beispiel ist die mittlerweile geschlossene Kryptobörse Quadriga CX. Sie soll auf mehr als 215 Millionen Dollar an Kundeneinlagen nicht mehr zugreifen können, nachdem der Gründer des Marktplatzes gestorben war. Er soll alle Passwörter besessen haben. Nun kam aber heraus: Hunderttausende Dollar sind schon verschwunden und auf anderen Kryptobörsen aufgetaucht. Die Geschichte kann also nicht stimmen. Von solchen Fällen gibt es Dutzende, und das seit der Etablierung des Konzeptes der so genannten Blockchain. Sie drehen sich um die Marktplätze, von denen Bitcoin und andere Digitalwährungen verschwunden sind. Es geht aber auch um Schneeballsysteme auf Blockchain-Basis oder Verbrechen, die mit Digitalwährungen bezahlt wurden.

          Franz Nestler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Denn die Blockchain und die darauf basierenden Digitalwährungen sind für Kriminelle wie gemacht. Es gilt als ausgeschlossen, sie zu knacken, und der Handel findet anonym statt. Fast wie Bargeld, nur eben in der digitalen Version. Und doch haben sie unbestreitbare Nachteile: Durch die starken Kursschwankungen, den vergleichsweise hohen Transaktionskosten sowie die Transaktionsdauer sind sie eigentlich nicht als Währung zu gebrauchen. Vielfach werden sie daher auch als Kryptoassets bezeichnet. Doch unabhängig von den Nachteilen kommen immer mehr Anwendungsfälle auf, die legal sind und frei von Skandalen. JP Morgan hat bereits eine eigene Digitalwährung. Facebook plant eine eigene, damit die Nutzer Geld verschicken können. Und Unternehmen finanzieren sich ganz normal über Börsengänge für Digitalwährungen.

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