https://www.faz.net/-gv6-aeqdl

Bitcoin & Co. : Wie sichere ich mein Kryptogeld?

Welche Kryptowährung wird hier wohl gerade produziert? Bild: Bloomberg

Auf einer digitalen Börse wurden gerade 600 Millionen Dollar entwendet. Gegen Diebstahl von Bitcoin und Co. kann sich jeder Anleger selbst schützen.

          4 Min.

          Erst neulich hat der Chef der amerikanischen Börsenaufsicht SEC für Aufregung gesorgt unter den Nutzern der sogenannten Kryptowährungen. In der Kryptowelt gehe es zu wie „im Wilden Westen“, warnte Gary Gensler vor dem US-Kongress: Es herrsche Lug und Betrug, das Risiko für Anleger sei hoch, sagte er und forderte mehr Befugnisse für seine Behörde, um wilde Produkte und wie aus dem Nichts auftauchende Plattformen in geregelte Bahnen zu lenken.

          Thomas Klemm
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die überzeugten Vertreter der Kryptoszene sind seither empört, fürchten sie doch eine amtliche Gängelung, die den Handel mit digitalen Werten – also sogenannten Coins oder Token – erschwert und den erhofften Fortschritt in der Finanzwelt unterbindet. Gewöhnliche Anleger dagegen dürften von Genslers Alarm verunsichert worden sein und sich fragen, ob sie ihre eigenen Bitcoin oder Ether in sichere Hände gelegt haben. Solche Sorgen ums Hab und Gut dürften sich nach dem jüngsten Hackerangriff auf die Kryptoplattform Poly Network zusätzlich verstärkt haben.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Wer traut sich schon, vor Autos herzuradeln? Das ist in dieser Straße in Frankfurt aber so gedacht, Fahrräder und Autos teilen sich die Spur und Autos dürfen Räder nicht überholen. Was Verkehrsteilnehmer hier für einen Radweg halten, ist die „Dooring Zone“ des Parkstreifens.

          Psychologie der Straße : Warum die Verkehrswende scheitert

          Warum tun wir uns so schwer, den Autoverkehr in seine Schranken zu weisen? An fehlenden Befunden der Verkehrswissenschaft liegt es jedenfalls nicht. Die Antworten liefern Psychologen.