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Chancen 2021 : Die Welt nach dem Goldfieber

Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles: Goldbarren in Österreich. Bild: Reuters

In Coronazeiten ist Gold sehr begehrt. Doch verliert Gold an Wert, wenn die Aufregung über die Pandemie irgendwann nachlässt? Teil 4 der Serie „Chancen 2021“

          4 Min.

          Tolle Zeiten für „Goldbugs“. So nennen die Amerikaner jene besondere Spezies leidenschaftlicher Geldanleger, die auf Gold schwören. Jahrelang sind sie von vielen belächelt worden, weil sie ihr Geld in ein Metall steckten, das im Boden vor sich hin dümpelte, bis es heraus geholt wurde, um dann wieder in Tresoren vor sich hin zu dümpeln, ohne jemals eine für die Menschheit nützliche Leistung zu vollbringen – oder in irgendeiner Form ökonomische Rendite abzuwerfen.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Dieses Jahr aber war zumindest lange Zeit das Jahr der Genugtuung für alle Goldfans. Was, Ihr habt über uns gelacht? Ihr habt uns in eine Ecke gestellt mit Verschwörungstheoretikern und Krisenpropheten? Jetzt seht Ihr, was Ihr davon habt. Von 1500 auf zeitweise mehr als 2000 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) ist der Goldpreis in diesem Jahr gestiegen. Also mehr als 30 Prozent Plus, zuletzt indes gab es Rückschläge. Ärgerlich für den, der nicht dabei war.

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