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Joe Bidens Corona-Schecks : Die Tragik des geschenkten Geldes

Millionen solcher Schecks ließ der amerikanische Präsident Joe Biden drucken und verteilen – zum Teil auch nach Deutschland. Bild: AFP

Rund 400 Milliarden Dollar lässt Joe Biden an amerikanische Bürger verschenken – auch im Ausland. Ein Rentner in Deutschland hat versucht, seinen Corona-Scheck einzulösen und stieß auf bemerkenswerte Schwierigkeiten.

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          Sich beschenken zu lassen ist manchmal gar nicht so einfach – bisweilen kann unverhofftes Glück einen sogar vor erhebliche Schwierigkeiten stellen. Das musste gerade Gert Bieder erfahren, ein 84 Jahre alter Rentner aus Hildesheim. Der Mann ist Begünstigter in einem gewaltigen Projekt, das gerade in aller Welt viel Beachtung findet. Amerikas neuer Präsident Joe Biden hat die Corona-Hilfen erheblich aufgestockt – er ließ unter anderem rund 400 Milliarden Dollar in Form von Schecks über jeweils 1400 Dollar an Amerikaner verschicken, die weniger als 75.000 Dollar im Jahr verdienen. Die Idee dahinter: Die nicht so reichen Leute geben das Geld schneller aus. Das geschenkte Geld soll eine schnelle und unbürokratische Möglichkeit sein, die Wirtschaft anzukurbeln. „Economic Impact Payment“ nennt sich das Ganze.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Auch Rentner, die längere Zeit in Amerika gearbeitet haben, aber jetzt im Ausland leben, bekommen offenbar so einen Scheck. Der Hildesheimer Bieder jedenfalls gehört zu den Begünstigten. Er hatte Ende der sechziger Jahre in den Vereinigten Staaten gelebt und gearbeitet und hat aus dieser Zeit noch einen Rentenanspruch. Auf jeden Fall bekam er im Zuge des Biden-Plans einen solchen Scheck über 1400 Dollar, ausgestellt vom „United States Treasury“, geschmückt mit der Freiheitsstatue mit brennender Fackel – und einem Warnhinweis: Dieses Papier verliere nach Ablauf eines Jahres die Gültigkeit. Klar, dass der Rentner sich sofort aufmachte, um den Scheck einzulösen und gleichsam seinen Teil zu einem verstärkten Konsum in der Krise beizutragen.

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