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Devisenmarkt : Entwicklung des Devisenhandels

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Der internationale Devisenhandel begann im 19. Jahrhundert und brachte Mitte des 20. große Wirren hinter sich. Nach dem Scheitern des rigiden Wechselkurssystems von Bretton Woods wurden die Kurse frei gegeben.

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          Der internationale Devisenhandel startete im 19. Jahrhundert mit der Möglichkeit, ausländische Zahlungen auf einem Konto im Ausland gutschreiben zu lassen. Nach den Wirren der 20er, 30er und 40er Jahre des 20. Jahrhunderts waren Währungstransaktionen zunächst nur unter restriktiven Bedingungen möglich. Das änderte sich mit dem Ende des Bretton Woods Systems im Jahre 1971 schlagartig.

          Das System hatte die Währungen in ein festes Verhältnis zueinander gesetzt, wobei Anpassungen in unregelmäßigen Abständen vorgesehen waren. Allerdings verfolgten die Vereinigten Staaten gegen Ende der 60er Jahre eine inflationäre Politik und waren nur sehr beschränkt zur Goldkonvertibilität des Dollar bereit. Die anderen Länder aber waren umgekehrt nicht mehr bereit, die so entstandene Inflationsrate der Vereinigten Staaten zu akzeptieren, wozu das Festkurssystem sie gezwungen hätte.

          Die zögerliche Anpassung der Paritäten auf Veränderungen fundamentaler wirtschaftlicher Einflussfaktoren in den einzelnen Ländern konnten dem System keine Glaubwürdigkeit mehr verleihen. Als Resultat entstanden destabilisierende Spekulationen. Nach einigen Versuchen, das System mit Veränderungen der Paritäten und/oder erweiterten Bandbreiten zu retten, brach das System zusammen. Die Wechselkurse wurden frei gegeben.

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