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Edelmetalle : Zentralbanken halten an ihrem Gold fest

  • -Aktualisiert am

Goldreserve der Deutschen Bundesbank in Frankfurt Bild: Deutsche Bundesbank

Die Goldreserven bleiben. Das haben die wichtigsten Zentralbanken der Welt gerade erst wieder beschlossen.

          Die Gruppe der 21 wichtigsten europäischen Zentralbanken hat das Goldabkommen verlängert, dass sie bindet, keine größeren Mengen ihrer Bestände zu verkaufen. „Gold bleibt ein wichtiges Element der globalen monetären Reserven“, schreiben die Zentralbanken zum vierten Central Bank Gold Agreement, das am Montag veröffentlicht wurde.

          Zu den Unterzeichnern zählen die Europäische Zentralbank (EZB), die Bundesbank, die französische, italienische und die spanische Notenbanken, die Schweizerische Nationalbank und einige kleinere europäische Notenbanken. „Die Unterzeichner werden weiterhin ihre Gold-Transaktionen koordinieren, um Marktturbulenzen zu vermeiden“, versprechen sie.

          Das vierte Goldabkommen gilt von September 2014 an bis Herbst 2019. Im dritten Abkommen waren die Verkäufe auf 400 Tonnen jährlich begrenzt. Die Zentralbanken erklären jetzt, sie hätten aktuell keine Pläne, signifikante Mengen zu verkaufen. Insgesamt halten die teilnehmenden 21 Notenbanken rund 10.000 Tonnen Gold - das ist knapp ein Fünfzehntel der bisher geförderten Menge des Edelmetalls. Im vergangenen Jahr haben die Zentralbanken hohe Marktwertverluste auf ihre Goldschätze hinnehmen müssen.

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