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Koalitionsgespräche geplatzt : Die Türkische Lira wird schwächer

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Die Januarsonne geht unter und lässt die Blaue Moschee in Istanbul in den zartesten Farben erleuchten. Bild: AFP

In der Türkei verlieren Aktien und Währung an Wert. Nachdem Koalitionsgespräche gescheitert sind, werden die Investoren unsicher.

          Die Möglichkeit vorgezogener Neuwahlen hat Türkei-Anleger am Donnerstag verunsichert und die Währung des Landes auf ein Rekordtief gedrückt. Der Dollar verteuerte sich um bis zu 1,6 Prozent auf 2,822 Lira. Türkische Aktien warfen Investoren ebenfalls aus ihren Depots. Der Leitindex der Istanbuler Börse rutschte gegen den europäischen Trend um bis zu drei Prozent ab.

          Einem Vertreter der führenden Oppositionspartei CHP zufolge wurden die Koalitionsgespräche mit der bislang regierenden AKP ohne Einigung beendet. Die Partei des türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu hatte bei den Wahlen im Juni ihre absolute Mehrheit verloren.

          “Das große Risiko ist, dass wir Neuwahlen bekommen und sich nichts ändert“, sagte UBS-Anlagestratege Manik Narain. Der Zeitpunkt einer erneuten Abstimmung sei zwar noch unklar, die Aussicht darauf sorge aber für Verunsicherung und halte dadurch Anleger und Firmen von Investitionen ab.

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