Klimaphänomen :
El Niño wirbelt die Welt durcheinander

Lesezeit: 5 Min.
Komplett ausgetrocknete Böden auf den Philippinen.
Vor 17 Jahren starben durch El Niño 24.000 Menschen und es entstand ein Schaden von 34 Milliarden Dollar. Die diesjährigen Vorboten des Wetterphänomens haben wohl schon dutzende Menschen auf dem Gewissen. Nun könnten auch Lebensmittel teurer werden.

Es sind Vorboten, doch was für gewaltige: In Texas trat der Fluss Blanco über die Ufer und riss Autos und Häuser mit. Der Notstand wurde verhängt, zwölf Menschen werden vermisst, fünf weitere sind bereits tot. 2000 Menschen mussten wegen der tsunami-artigen Flut ihre Häuser verlassen. Innerhalb von drei Stunden stieg der Blanco River um neun Meter an. Doch damit nicht genug: In Mexiko wurden bei einem Tornado mindestens 13 Menschen getötet, weitere 230 verletzt, und zwölf werden noch immer vermisst. Der Wirbelsturm beschädigte 750 Gebäude und zahlreiche Fahrzeuge, auch hier herrscht Notstand. Und in Indien sind wegen einer Hitzewelle schon mehr als 600 Menschen gestorben, es herrschen Temperaturen von fast 50 Grad Celsius.

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