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Fallende Währung : Hollande findet Euro-Schwäche gut

  • Aktualisiert am

Freut sich über den niedrigen Eurokurs: Frankreichs Präsident Francois Hollande Bild: Reuters

Der Euro fällt und fällt - zumindest Frankreichs Präsident Francois Hollande findet das nicht schlimm. Er meint, nun sei der Wechselkurs angemessen.

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          Frankreichs Präsident Francois Hollande hat das derzeitige Verhältnis des Euro zum Dollar als angemessen bezeichnet. Nun sei die europäische Gemeinschaftswährung wettbewerbsfähig, sagte Hollande am Donnerstag beim  Besuch einer Autofabrik in der Nähe der französischen Alpen. Nach der kräftigen Talfahrt im Anschluss an die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), ab März die Notenpresse anzuwerfen, wurde der Euro am Donnerstag mit etwa 1,06 Dollar gehandelt. Zuvor war die Währung auf den niedrigsten Stand seit Januar 2003 gefallen. Allein in diesem Jahr hat sie um zwölf Prozent nachgegeben.

          Hollande begründete diese Entwicklung mit dem Vorgehen der Notenbank: „Die EZB hat kühne, mutige, verantwortungsvolle Entscheidungen getroffen.“ Die Parität, bei der Anleger für einen Euro einen Dollar erhalten, ist nicht mehr weit entfernt. Hollande sagte dazu: „Es macht Dinge schön und einfach: Ein Euro entspricht einem Dollar.“ Frankreich hatte in der Vergangenheit immer wieder die Stärke des Euro kritisiert und erklärt, dies schwäche die Bemühungen des Landes, die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

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