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Fairtrade-Siegel : Gold soll bald auch in Deutschland fair gehandelt werden

  • Aktualisiert am

Amtlich faires Gold Bild: Picture-Alliance

Geht es nach dem Willen des Vereins Fairtrade, so soll es künftig auch in Deutschland mehr fair gehandeltes Gold geben. Bisher gibt es dies nur in Schwaben.

          Nach Kaffee und Schokolade soll es nun bald auch in Deutschland Gold mit dem Fairtrade-Siegel geben. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft will der Verein Fairtrade dem fair gehandelten Gold den Weg in die Juweliergeschäfte ebnen und damit die Arbeitsbedingungen für Minenarbeiter und ihre Familien verbessern.

          In Schmuckgeschäften in Großbritannien und der Schweiz können Verbraucher Brück zufolge schon heute fair gehandeltes Gold kaufen. In Deutschland sei Fairtrade nun in Verhandlungen mit Scheideanstalten und Juwelieren.

          Seit 2011 gibt es das internationale Fairtrade-Siegel von Fairtrade International. Bisher ist in Deutschland aber lediglich der holländische Goldschmied Bert Hofmeester in Weitingen bei Tübingen im Juni diesen Jahres lizensiert. Weiter verbreitet ist das Siegel vor allem in Großbritannien, der Schweiz und den Niederlanden. Zudem will der Agrarökonom Florian Harkort demnächst fair gehandeltes Gold anbieten.

          Fairtrade unterstützt kleine Goldschürfer mit dem Ziel, sowohl deren Einkommenssituation als auch die oftmals auch stark umweltschädlichen Produktionsbedingungen zu verbessern. Bisher gibt es allerdings nur eine Partnermine in Peru

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