https://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/die-trennung-von-der-d-mark-faellt-schwer-15095669.html

Gut 15 Jahre nach Euro-Start : Trennung von der D-Mark fällt schwer

  • Aktualisiert am

15 Jahre nach der Euro-Bargeldeinführung sind immer noch D-Mark im Milliardenwert im Umlauf. Bild: dpa

Auch gut 15 Jahre nach der Euro-Bargeldeinführung sind immer noch D-Mark im Milliardenwert im Umlauf.

          1 Min.

          Die Deutschen scheinen sich von der guten alten D-Mark nur bedingt trennen zu wollen. Auch gut 15 Jahre nach der Euro-Bargeldeinführung sind immer noch D-Mark im Milliardenwert im Umlauf. Ende Juni waren nach Angaben der Deutschen Bundesbank 166,6 Millionen Scheine und 23,4 Milliarden Münzen nicht zurückgegeben. Sie haben einen Gesamtwert von 12,67 Milliarden Mark (6,48 Mrd Euro). Pro Jahr wurden bisher im Schnitt 100 Millionen D-Mark in Euro gewechselt.

          Immer wieder tauchen Scheine und Münzen der Bundesbank zufolge durch Zufall auf - zum Beispiel bei Haushaltsauflösungen oder Renovierungsarbeiten. Einen Teil des Geldes dürften die Bundesbürger auch aus nostalgischen Gründen aufbewahren, ein Teil befindet sich vermutlich im Ausland. Manche Scheine und Münzen dürften auch verloren gegangen oder für immer zerstört worden sein.

          Weitere Themen

          EZB will nicht zu taubenhaft erscheinen

          Geldpolitik : EZB will nicht zu taubenhaft erscheinen

          Am vergangenen Donnerstag gab es nach der EZB-Zinssitzung eine regelrechte Rally am Anleihenmarkt. Sie währte aber nicht lange. Die Inflationsbekämpfung kann noch nicht am Ende sein.

          „Angst vor Tech-Krieg“

          Ballon-Drama erschreckt Börsen : „Angst vor Tech-Krieg“

          Der mutmaßliche Spionageballon Chinas setzt vor allem Technologie-Aktien unter Druck. Investoren fürchten weitere Sanktionen der Amerikaner. Die zuletzt rosarot gemalte Börsenwelt verdunkelt sich.

          Topmeldungen

          Neue Solarzellen, frisch aus der Produktion in Dresden

          Energiewende daheim : So versteuern Sie Ihre Solaranlage

          Wer seinen Strom selbst produziert, muss jetzt aktiv werden – und zum Beispiel klären, ob ihn das Finanzamt als Unternehmer führen muss. Wir sagen, was nun zu tun ist.
          EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen zu Gast bei Präsident Selenskyj in Kiew am Freitag.

          Ukraine-Liveblog : Selenskyj reist nach Brüssel

          Norwegen verspricht Kiew Milliardenhilfe +++ Russland will in besetzten Gebieten wählen lassen +++ Ukrainischer Verteidigungsminister soll seinen Posten räumen +++ alle Entwicklungen im Liveblog.
          Richard Socher, 39, ist der Gründer und Vorstandschef von You.com, einer KI-basierten Suchmaschine.

          Richard Socher : Der Deutsche, der Google vom Thron stoßen will

          Die Forschung von Richard Socher zur Künstlichen Intelligenz ist Zehntausende Male zitiert worden – und hat geholfen, Software wie ChatGPT zu entwickeln. Sein nächstes Ziel: Bei den Suchmaschinen ganz vorne mitzuspielen.
          Liz Truss am 5. Februar in London

          Kritik an Sunak : Truss tritt nach

          Liz Truss’ erste öffentliche Intervention nach ihrem Rücktritt legt die Gräben bei den Tories offen. Von den einen erntet sie Kopfschütteln – von den anderen Beifall.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.