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Blick auf den Finanzmarkt : Dax verbucht weitere Kursgewinne

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Dank freundlicher Vorgaben hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag seinen Rekordkurs weiter fortgesetzt. Auftrieb geben positive Vorgaben aus Asien und von der Wall Street. Zudem sorgten Unternehmen wie Hugo Boss für positive Überraschungen.

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          Dank freundlicher Vorgaben hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag seinen Rekordkurs weiter fortgesetzt. Der Leitindex Dax stieg im frühen Handel um 0,24 Prozent auf 6.450,10 Punkte und notierte damit auf dem höchsten Stand seit September 2008. Der MDax stand mit einem Plus von 0,26 Prozent bei 9.182,40 Punkten ebenfalls auf einem Zwei-Jahres-Hoch. Der TecDax gewann 0,32 Prozent auf 804,82 Punkte hinzu.

          Weiteren Auftrieb geben laut Ben Potter, Marktanalyst bei IG Markets, sowohl die Kursentwicklung in Asien als auch die festeren amerikanische Börsen vom Vorabend. Zudem sorgten Unternehmen wie Hugo Boss für positive Überraschungen. Am Nachmittag dürften einige amerikanische Konjunkturdaten wie Erzeugerpreise, Handelsbilanz und wöchentliche Arbeitslosenzahlen dann neue Impulse geben.

          Bundesanleihen verzeichnen Kursgewinne, Treasuries unverändert

          Die deutschen Bundesanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren verzeichneten am Donnerstagmorgen Kursgewinne. Die Rendite fiel um zwei Basispunkte auf 2,26 Prozent. Der Bund-Future stieg um zwei Basispunkte auf 131,58 Prozent. Die Rendite der 10-jährigen amerikanischen Treasuries stieg um einen Basispunkt auf 2,43 Prozent. Am Mittwoch konnten die amerikanischen Treasuries Kursverluste ausgleichen, nachdem die Notenbank Federal Reserve ankündigte, im kommenden Monat Anleihen im Volumen von rund 32 Milliarden Dollar zurückzukaufen. „Die Rückkäufe sind bekanntgegeben worden und sie waren höher als erwartet. Daraufhin setzten Käufe ein“, sagte Thomas L. di Galoma, Leiter des amerikanischen Zinshandels bei Guggenheim Capital Markets LLC, einem New- Yorker Broker für institutionelle Investoren. Am Primärmarkt wollen die Vereinigten Staaten am Donnerstag 30-jährige Staatsanleihen im Volumen von 13 Milliarden Dollar unterbringen. Die Emission ist die letzte in dieser Woche, das Gesamtvolumen summiert sich auf 66 Milliarden Dollar. Bei den amerikanischen Konjunkturindikatoren steht am Nachmittag die Entwicklung bei den Erzeugerpreisen an. Nach der mittleren Prognose in einer Umfrage von Bloomberg News sind die Erzeugerpreise im September um 0,1 Prozent gestiegen, nach einer Teuerung von 0,4 Prozent im August.

          Für den Dollar scheint es kein Halten mehr zu geben

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