https://www.faz.net/-gv6-1567h

Blick auf den Finanzmarkt : Dax tendiert etwas schwächer

  • Aktualisiert am

Börsen Chinas tendieren mittags schwach

Schwächer als erwartete Konjunkturdaten aus China sorgen am Donnerstag an der Börse in Schanghai für nachgebende Kurse. China hat im Februar erstmals seit März vergangenen Jahres wieder ein Handelsbilanzdefizit verzeichnet. Bis 6.22 Uhr MEZ gibt der Shanghai-Composite-Index um 1,4 Prozent auf 2.961 Punkte nach. Mit Abgaben zeigen sich vor allem die Rohstoff- Finanzwerte. Auch in Hongkong geht es mit den Kursen abwärts. Der Hang-Seng-Index verliert bis zum Ende der ersten Sitzungshälfte 0,6 Prozent oder 149 Punkte auf 23.661. Händler verweisen zur Begründung auf die negativen Vorgaben aus China. Für den Monat Februar hat China überraschend ein Handelsbilanzdefizit von 7,3 Milliarden Dollar vermeldet, während Analysten mit einem Überschuss von 3,9 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Im Januar war noch ein Plus von 6,45 Milliarden Dollar verzeichnet worden. Die Daten stellen nach Aussage von Analysten allerdings nur einen „Ausreißer“ dar und werden unter anderem mit dem chinesischen Neujahrsfest Anfang Februar begründet. Im Anschluss an die Feiertage dauere die Erholung bei den Exporten immer etwas länger als bei den Importen, heißt es von Goldman Sachs.

Neuigkeiten und Kursbewegungen nach Börsenschluss an der Wall Street

Knapp gehalten präsentierten sich die Aktienkurse im nachbörslichen amerikanischen Handel am Mittwoch im Vergleich zum regulären Geschäft. Der Nasdaq After Hours Indicator fiel um 4,06 Punkte auf 2318,63 Zähler.

Die Aktien von GlaxoSmithKline sind am Mittwochabend im nachbörslichen New Yorker Handel gefragt gewesen, nachdem der britische Pharmakonzern die amerikanische Zulassung für ein Medikament zur Bekämpfung von Lupus erhalten hat. Die Gesundheitsbehörde FDA erteilte dem Mittel „Benlysta“ - das erste Medikament gegen Lupus seit 1955 - die Zulassung für den amerikanische Markt. Die Briten werden das Mittel gemeinsam mit Human Genome Sciences Inc, die das Präparat entwickelt hatte, vermarkten. Die Kurse der Aktien von GlaxoSmithKline stiegen um 2,4 Prozent auf 39,50 Dollar. Parallel brachen die Papiere von ARYx Therapeutics um 53 Prozent auf 0,09 Dollar ein. Das kalifornische Biotechnologieunternehmen will nach einem negativen Bescheid durch die FDA die Geschäftstätigkeit zurückfahren. Die amerikanische Gesundheitsbehörde hatte mitgeteilt, dass sich der Ausblick hinsichtlich des weiteren Vorgehens seitens der Behörde für ein weit fortgeschrittenes Magen-Darm-Medikament verzögert. ARYx hatte auf eine Antwort per Ende März gehofft, die FDA will sich jedoch nicht vor Juli zu dem Mittel äußern. Das Unternehmen teilte mit, es fehlten die finanziellen Mittel, die Zeit bis Juli zu überbrücken.

Wall Street schloss am Mittwoch kaum verändert

Weitere Themen

Topmeldungen

Notstand ausgerufen : In Venedig wächst die Wut

Mehr als 80 Prozent der Stadt stehen zwischenzeitlich unter Wasser, die Bewohner sind entsetzt – und sauer auf die Politik: Diese gibt zwar jetzt Millionen Soforthilfe, habe beim Hochwasserschutz aber komplett versagt und stattdessen rücksichtslos den Tourismus gefördert.

Altmunition im Meer : Sprengstoff im Fisch

1,6 Millionen Tonnen Munitions- und Sprengstoffreste werden in der deutschen Nord- und Ostsee vermutet. Sie lösen sich langsam auf – und belasten schon jetzt stellenweise Tiere und Pflanzen.
Der Stoff, aus dem sich viel mehr als eine leckere Suppe kochen lässt: Hokkaido-Kürbis

Leckeres aus Kürbis kochen : Hitze tut ihm richtig gut

Die Kürbissaison ist auf ihrem Höhepunkt angelangt. Aber was anstellen mit den Riesenbeeren? Köche sagen: in den Ofen schieben. Wir stellen ein Rezept von Johann Lafer vor und eines, das auf Paul Bocuse zurückgeht.

Newsletter

Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.