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Blick auf den Finanzmarkt : Dax tendiert etwas schwächer

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Der Euro hat am Donnerstagmorgen gegenüber dem Dollar nachgegeben. Er büßte 0,7 Prozent auf 1,3819 Dollar ein. Moody's Investors Service hatte am Donnerstagmorgen die Bonitätseinschätzung für Spanien auf „AA2“ mit negativem Ausblick herabgesetzt. Auf die europäische Gemeinschaftswährung drückten Sorgen, dass sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf ihrer Tagung am Freitag schwer tun werden, sich auf Maßnahmen gegen die Schuldenkrise zu einigen. Der Dollar erhielt Rückenwind von den Erwartungen, dass die Arbeitsmarktdaten eine weitere Erholung der amerikanische Volkswirtschaft signalisieren werden. So dürfte die Zahl der registrierten Arbeitslosen in der Woche zum 26. Februar auf 3,750 Millionen zurückgegangen sein. Der Euro gab gegenüber dem Schweizer Franken 0,3 Prozent auf 1,2886 Franken nach. Angesichts der anhaltenden Kämpfe in Libyen zog der Ölpreis an und die Nachfrage nach Währungen, die als sicherer Hafen dienen, nahm zu. Davon profitierte auch der japanische Yen. Er notierte zum Euro 0,6 Prozent höher bei 114,42 Yen je Euro. Zum britischen Pfund sank die europäische Gemeinschaftswährung um 0,3 Prozent auf 85,55 Pence. Es war der dritte Tag in Folge, an dem das Pfund zum Euro aufwertete.

Ölpreise gestiegen - Zerstörung der Ölinfrastruktur in Libyen

Die Ölpreise sind am Donnerstag angesichts der zugespitzen Lage in Libyen gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im asiatischen Handel 116,20 amerikanische Dollar und damit 26 Cent mehr als am Vortag. Ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 41 Cent auf 104,79 Dollar. Die Bombardierung der Ölinfrastruktur in Libyen durch Flugzeuge des Diktators Muammar al-Gaddafi treibe die Preise nach oben, sagten Händler. So wurde der Ölhafen von Al-Sidra nach Angaben der Rebellen schwer beschädigt. Es werde befürchtet, dass die Rohölförderung in Libyen längerfristig beeinträchtigt werde.

Börsen Japans schließen schwach

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