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Blick auf den Finanzmarkt : Dax legt weiter zu

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Panasonic wurden 6,9 Prozent höher gehandelt mit 1.220 Yen nach einem Bericht, wonach die Tochter Sanyo Electric (+4,8 Prozent auf 130 Yen) die Produktion von Photovoltaik-Produkten in den Vereinigten Staaten und Europa erwägen soll und damit die Währungsrisiken senken würde. Zudem erhöhte Morgan Stanley MUFG die Gewinnprognose für Panasonic. Auch Bankenwerte gehörten zu den Gewinnern. Hier sei der Rücktritt des Ministers für Finanzdienstleistungen, Shizuka Kamei von der Nationalistischen Neuen Volkspartei, positiv aufgenommen worden. Der auch für die Postreform zuständige Minister trat aus Protest gegen die Pläne der Demokratischen Partei (DPJ), die eingeleitete Privatisierung der Post schnell zu stoppen, zurück. Für die Banken könnte dies letztlich weniger Wettbewerb bedeuten, erklärten Händler. Kamei habe sich zudem strikt für eine stärkere Regulierung ausgesprochen. MUFG legten um 3,1 Prozent zu auf 429 Yen, Mizuho FG um 0,6 Prozent auf 158 Yen und Takefuji um 0,7 Prozent auf 282 Yen. Sharp legten bei hohen Umsätzen um 3,9 Prozent zu auf 967 Yen. Die Aktie habe von einer Erholung nach zuletzt starken Verlusten profitiert, aber auch von einer Hochstufung auf „Overweight“ durch Morgan Stanley. Honda hinkten dem Markt weiter hinterher, wenngleich der Autobauer die Produktion bei zwei Zulieferern in China nach streikbedingten Unterbrechungen wieder aufgenommen hat. Die Aktie gab um 0,6 Prozent nach auf 2.606 Yen. Mitsui & Co. konnten sich von ihren jüngsten Verlusten nicht erholen und büßten weitere 0,6 Prozent auf 1.092 Yen ein. Das Handelshaus ist indirekt an der im Golf von Mexiko explodierten Ölplattform beteiligt. Der zuletzt gestiegene Ölpreis und die über Erwarten gut ausgefallenen chinesischen Handelsbilanzdaten halfen dagegen den Kursen der Konkurrenten Sumitomo Corp um 0,2 Prozent auf 937 und Mitsubishi Corp um 0,6 Prozent auf 1.898 Yen nach oben.

Aktienbörse in Seoul schließt am Freitag fest

Angetrieben von deutlich zulegenden Kursen an den amerikanische Börsen hat die Börse in Seoul am Freitag fest geschlossen. Der Kospi gewann 1,4 Prozent auf 1.675 Punkte, wobei auch ausländische Akteure auf der Käuferseite standen. An den vier Handelstagen zuvor hatten ausländische Teilnehmer netto Aktien verkauft. Nächste Widerstände lägen bei 1.685 und 1.700 Punkten, hieß es. Dass die chinesischen Verbraucherpreise im Mai etwas stärker gestiegen sind als erwartet und damit eine Straffung der Geldpolitik in China drohe, habe die Stimmung offenbar nicht belastet, hieß es. Möglicherweise setzten die Akteure darauf, dass der Preisauftrieb im zweiten Halbjahr über die Rohstoffseite verlangsamt werde. Zudem hätten auch die Aktien in China ihr moderates Plus nach Bekanntwerden der Daten gehalten. Unter den Einzelwerten gewannen Samsung Electronics 3,1 Prozent auf 797.000 Won, LG Display 2,1 Prozent auf 41.150 Won und Hyundai Motor 1,5 Prozent auf 137.500 Won. Nach den gut ausgefallenen Handelsbilanzdaten Chinas am Vortag legten Papiere mit China-Fantasie zu. Hyundai Heavy Industries schossen um 6,9 Prozent auf 223.500 Won nach oben und Samsung Heavy Industries rückten um 4,5 Prozent vor auf 23.400 Won. Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering zogen um 2,5 Prozent an auf 18.650 Won und Posco um 3 Prozent auf 465.500 Won. Gegen den Trend verloren LG Electronics 1,9 Prozent auf 94.600 Won, womit sie den sechsten Handelstag in Folge unter Sorgen über die Entwicklung des Handy- und TV-Geschäfts litten. Nomura hatte zudem das Kursziel für die Aktie auf 93.000 von 104.000 Won gesenkt.

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