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News vom Finanzplatz : Deutsche Bank und Postbank verkaufen im Januar viele ESG-Fonds

Viel grün im Bankenviertel Bild: Wonge Bergmann

Die Commerzbank hat sich für die Fake-News-Behauptung ihrer Wirecard-Analystin bei den angegriffenen Journalisten erst entschuldigt und ihr nun gekündigt. Auch Mambu, Berlin Hyp und OFB machen mit personellen Neuigkeiten von sich reden. Schon gehört, dass...?

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          ...die Privatkunden der Deutschen Bank und der Postbank im Januar ein Drittel ihrer Neuanlagen in Fonds verschiedener Anbieter gesteckt haben, die nach ESG-Kriterien anlegen? Die Zahl unterstreicht, dass mehr und mehr Menschen durch Einsatz ihrer Anlagegelder eine „grünere“ Wirtschaft ohne Zwang erreichen wollen. Die Unternehmen werden sich darauf einstellen und freiwillig die ESG-Kriterien für Umwelt (E), Soziales (S) und gute Unternehmensführung (G) beherzigen. Denn keiner will ja an der Börse von seinen ESG einhaltenden Wettbewerbern abgehängt werden.

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          ...Heike Pauls, bekannt für ihre nicht nachhaltigen Urteile zur Wirecard-Aktie, von der Commerzbank gekündigt worden ist? Die Analystin, die im Januar 2020 den heutigen Penny-Stock mit Kursziel 230 Euro empfohlen und Berichte über Wirecards betrügerisches Geschäftsgebaren als Fake News abgetan hatte, soll exklusive Informationen mit einem Wirecard-Vorstand ausgetauscht haben.

          ...Mambu, nach N26 wertvollstes deutsches Fintech, die Investmentbankerin Langley Eide (ehemals Morgan Stanley) zum Finanzvorstand ernannt hat? Vielleicht soll Eide ja einen Börsengang Mambus vorbereiten.

          ...die Berlin Hyp die Österreicherin Maria Teresa Dreo, früher tätig für Unicredit, in den Vorstand mit Verantwortung für Vertrieb, Sparkassen-Verbund und Treasury berufen hat?

          ...Simone Moser, 18 Jahre bei der Deutsche Bank und zuletzt bei der Live Group, in die Geschäftsführung des Immobilienprojektentwicklers OFB eingetreten ist?

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