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Wegen Rechtsstreits? : Deutsche-Bank-Anwalt erhängt sich in New York

  • Aktualisiert am

Auch in New York befindet sich die Deutsche Bank im Visier der Ermittler. Bild: dpa

Ein wichtiger Jurist der Deutschen Bank hat sich in New York erhängt. Er soll mit den Rechtsstreits des Geldhauses infolge der mutmaßlichen Zins- und Währungsmanipulation befasst gewesen sein.

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          Ein wichtiger Anwalt der Deutschen Bank hat sich  das Leben genommen. Calogero Gambino ist am 20. Oktober von seiner Frau erhängt an einem Treppengeländer in New York gefunden worden. Die Bank bestätigte den Tod des Mannes. Zuerst hatte das „Wall Street Journal“ davon berichtet. Demnach arbeitete der Anwalt elf Jahre für das Institut. Er sei mit den Rechtsstreitigkeiten der Bank im Skandal um Zins- und Devisenmarktmanipulationen befasst gewesen.

          Gambino sei mit den Rechtsstreitigkeiten des bedeutendsten deutschen Geldhauses im Skandal um mutmaßliche Zins- und Devisenmarkt-Manipulationen befasst gewesen, heißt es. Die Deutsche Bank habe den Tod Gambinos in einer Mitteilung bedauert; er sei ein geschätzten Mitarbeiter gewesen, den man vermissen werde.

          Dies ist bereits der zweite Fall innerhalb der Deutschen Bank. Zu Beginn dieses Jahres hatte sich William Broeksmit in seiner Wohnung in London das Leben genommen. Broeksmit, der im Februar 2013 in den Ruhestand gegangen war, galt als rechte Hand des für das Investmentbanking zuständigen Deutschen-Bank-Co-Chefs Anshu Jain. Auch in diesem Fall war die Rede davon, dass er womöglich aus Angst vor Ermittlungen den Freitod wählte.

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