https://www.faz.net/-gv6-9v1z0

„Schwarze Mamba“ : Für wen sich die Bahncard 100 lohnt

Die Bahncard 100 kann sich vor allem für Pendler und für viel reisende Geschäftsleute lohnen. Bild: Franziska Gilli

Einmal zahlen und dann jederzeit fahren – das bietet die Bahncard 100. Wir zeigen, wie oft man auf welcher Strecke fahren muss, damit sich das Investment von bis zu 6600 Euro auszahlt.

          3 Min.

          Das teuerste Ticket der Bahn kostet 6685 Euro. Es ist keine Fahrkarte von Deutschland nach China und auch nicht für einen Luxuszug mit Butlerservice. Es ist die Eintrittskarte für die größtmögliche Freiheit auf Schienen: einfach in jeden beliebigen Zug einsteigen, ohne einen Fahrschein lösen zu müssen. Denn dieses teure Ticket erlaubt ein Jahr kostenloses Bahnfahren in der ersten Klasse. Für die zweite Klasse kostet das noch 3952 Euro.

          Dyrk Scherff

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Bahncard 100 heißen diese Tickets. 53000 Menschen haben sie. Zum Jahresanfang wurden sie um zehn Prozent günstiger, also in der zweiten Klasse immerhin um 443 Euro. Das ist Folge des Klimapakets der Bundesregierung, das die Mehrwertsteuer auf Fernverkehrsfahrkarten von 19 auf sieben Prozent senkte. Dadurch wurden die Bahncard 100, aber auch Sparpreise (jetzt ab 17,90 Euro) und die Normalpreise um zehn Prozent günstiger. Nur die Bahncard 50 und 25 bleiben so teuer wie 2019, denn sie gelten nicht als Fahr-, sondern als Rabattkarten. Es ist noch offen, ob die Steuer auch für sie gesenkt werden soll.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : 65% günstiger

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Das Coronavirus verunsichert frisch gebackene Hausbesitzer: War es das schon mit dem Traumhaus?

          Corona-Krise : Ist mein Traumhaus in Gefahr?

          Die Corona-Krise dürfte Eigenheimbesitzern schlaflose Nächte bereiten. Monat für Monat müssen sie eine fest vereinbarte Rate zahlen, um ihre Darlehen abzubezahlen. Doch häufig finden sich Lösungen.