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Amerikaner, Russen und Saudis : Der Dreikampf um den Ölpreis

Viele hoffen, dass sie wieder miteinander reden: der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman und Russlands Präsident Wladimir Putin (r) Bild: dpa

Der Ölpreis fährt Achterbahn und spiegelt den weltpolitischen Machtkampf um eine Förderkürzung wider. Dabei wird bezweifelt, dass das überhaupt ausreichen würde, um den Markt zu stabilisieren.

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          Der Ölpreis ist in der vergangenen Nacht kräftig gefallen. Zunächst ging es deutlich um 13 Prozent auf 30 Dollar für das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent abwärts. Danach erholte er sich wieder deutlich. Indes drehte der Markt nach Überschreiten der Marke von 34 Dollar abermals und aktuell werden für das Barrel etwas weniger als 33 Dollar bezahlt.

          Martin Hock
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Berg- und Talfahrt spiegelt das Ringen wider, das derzeit am Ölmarkt stattfindet. In der Vorwoche war der Preis von einem Tiefstand bei 21,83 Dollar bis auf 34,36 Dollar nach oben geschossen, nachdem sich abzeichnete, dass sich Russland und Saudi-Arabien im Ringen um die Marktdominanz aufeinander zu bewegen. Die positive Stimmung wurde dann wieder von der Meldung verdorben, dass eine für Montag geplante Videokonferenz der sogenannten Opec+-Gruppe auf Donnerstag verschoben wurde. Darauf ruhen nun alle Hoffnungen.

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