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Fusion der Autohersteller : Der Renault-Aktienkurs steigt um 12 Prozent

  • Aktualisiert am

Fiat Chrysler will jetzt gemeinsam mit Renault angreifen. Bild: Reuters

Das Fusionsansinnen von Fiat Chrysler kommt an der Börse gut an. Nicht nur die Anteile der beiden direkt beteiligten Unternehmen profitieren.

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          Der Vorschlag des italienisch-amerikanische Automobilherstellers Fiat Chrysler, mit dem französischen Wettbewerber Renault zu fusionieren, beflügelt am Montag die Aktienkurse beider Unternehmen. Die Anteile an Fiat Chrysler gewinnen mehr als 12 Prozent auf 12,846 Euro hinzu, Renault gleichfalls 12 Prozent auf 56 Euro. Die Aktienkurse erholen sich damit von deutlichen Kursverlusten der vergangenen Woche.

          Spekulationen über solch eine Kombination sind nicht ganz neu: Vor wenigen Wochen hieß es bereits, dass Renault nach einer erhofften Fusion mit Nissan anschließend auf eine Übernahme von Fiat Chrysler schielen könnte. Fiat Chrysler würde zu den Franzosen gut passen, schrieb Analyst Philippe Houchois vom Analysehaus Jefferies in einer ersten Reaktion.

          Bei einem Zusammenschluss würde einer der größten Autokonzerne der Welt entstehen, womit beide die Marktführer Volkswagen und Toyota herausfordern könnten. Die VW-Aktien zeigten sich am Montag im vorbörslichen Handel aber unbeeindruckt: Sie profitierten im Gegenteil mit einem Plus von 2 Prozent davon, dass der Schritt in der ganzen Branche für Phantasie sorgt.

          Fiat Chrysler Automobiles NV

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          Eine neu entstehende Holding soll ihren Sitz den Plänen zufolge in den Niederlanden haben und an den Börsen in Mailand, Paris und New York gelistet werden. Fiat Chrysler und Renault sollen jeweils die Hälfte an der Holding halten. Durch die Fusion erhoffen sich die Konzerne jährliche Einsparungen von fünf Milliarden Euro. Davon unabhängig, können sich Fiat-Aktionäre außerdem über eine Sonderdividende von 2,5 Milliarden Euro freuen.

          RENAULT

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