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Handelsstreit : Abhängig von Trump

US-Präsident Trump und Chinas Staatspräsident Xi schütteln sich auf dem G20-Gipfel die Hände Bild: Reuters

Die Börsen bejubeln die Entspannung zwischen Trump und China. Doch zum Überschwang besteht kein Anlass.

          Zum Überschwang besteht kein Anlass. Trotzdem ist die Annäherung zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping im Handelsstreit für die Weltwirtschaft und die Börsen auf jeden Fall besser als ein Stillstand in den Gesprächen oder eine weitere Eskalation.

          Entsprechend haben die Aktienmärkte auf die guten Nachrichten vom G20-Gipfel im japanischen Osaka mit Kursgewinnen reagiert. Allerdings ist damit noch keine Trendwende bezüglich der Konjunktur und der weiteren Entwicklung an den Aktienmärkten eingeleitet worden. Zu abhängig sind die Anleger inzwischen von den Launen des amerikanischen Präsidenten geworden. Zu unklar bleibt seine Handelspolitik gegenüber Europa und den deutschen Automobilherstellern.

          Es gibt keinen Grund zur Annahme, Handelskonflikte ließen sich mit Trump einvernehmlich lösen. Das Pendel kann sehr schnell in die andere Richtung ausschlagen, sollte die amerikanische Konjunktur schwächer werden. Dafür müssen nicht unbedingt die Handelskonflikte die Ursache sein, auch die nachlassende Wirkung der Steuerreformen Trumps kann bremsend wirken.

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