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Blick auf den Finanzmarkt : Dax zeigt sich knapp gehalten

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Der Dax ist am Dienstag nach wenig inspirierenden Vorlagen der Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien kaum verändert gestartet. Der Leitindex pendelte in den ersten Handelsminuten auf Vortagesniveau. Aufwärts ging es zunächst bei den Aktien der Deutschen Bank. Sie hatte die hohen Erwartungen der Analysten im ersten Quartal noch übertroffen.

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          Der Dax ist am Dienstag nach wenig inspirierenden Vorlagen der Börsen in den Vereinigten Staaten und Asien kaum verändert in den Handel gestartet, tendierte allerdings im weiteren Verlauf leicht leichter. Der Leitindex liegt nach der ersten halben Stunde mit einem Minus von 0,27 Prozent bei 6314 Punkten. Aufwärts ging es zunächst bei den Aktien von Deutsche Bank, bevor die Kurse nach unten drehten und ein Minus von 1,3 Prozent auf 72,5 Euro verzeichneten. Die Bank hatte die hohen Erwartungen der Analysten im ersten Quartal noch übertroffen.

          Insgesamt dürften sich die Anleger vor einer Reihe von amerikanischen Unternehmenszahlen und Konjunkturdaten zurückhalten, sagte ein Händler. Am Montag hatte der Dax 1,2 Prozent zugelegt. Die amerikanische Indizes hatten nach Handelsschluss in Europa etwas nachgegeben und uneinheitlich geschlossen.

          Deutsche Anleihen: Leichte Kursgewinne zur Eröffnung

          Der deutsche Rentenmarkt ist am Dienstag etwas fester in den Handel gestartet. Der für den Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future legte im frühen Handel um 0,06 Prozent auf 124,14 Punkte zu. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 3,046 Prozent. Der Bund-Future strebt aus Sicht des Bankhauses HSBC Trinkaus weiter in Richtung der Widerstände bei 124,50 und 124,53 Punkten. Griechenland bleibe im Fokus. Obwohl die Einzelheiten des Hilfspakets von EU und IWF feststehen und Athen die Gelder angefordert hat, verstärkt sich nach Einschätzung der Commerzbank der Druck auf Griechenland weiter. Die Renditen griechischer Staatsanleihen waren am Montag auf neue Rekordstände geklettert und andere Peripherieanleihen seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Das eher zögerliche Verhalten der Bundesregierung in diesem Punkt sei vom Markt als weiterer Unsicherheitsfaktor wahrgenommen worden und schüre seit vergangener Woche Ängste vor einer Umschuldung Griechenlands.

          Devisen: Euro pendelt sich unter Marke von 1,34 Dollar ein

          Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag unter der Marke von 1,34 amerikanische Dollar eingependelt. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,3379 Dollar und damit nur etwas weniger als im späten Handel am Montag. Der Dollar war 0,7473 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag noch auf 1,3321 (Freitag: 1,3311) Dollar festgesetzt. Am Montag hatten politische Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der Nothilfe für Griechenland den Euro zunächst belastet. Neben Griechenland dürfte sich nun das Interesse der Märkte auf das amerikanische Verbrauchervertrauen des Conference Boards richten. Laut Landesbank Hessen-Thüringen droht hier eine leichte Stimmungseintrübung. Ob der Euro davon profitiere, sei aber fraglich. Angesichts der Verunsicherung bestehe das Risiko, dass der Euro auch von schwächeren amerikanische Zahlen tendenziell belastet werde.

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