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Wirecard-Aktie steigt wieder : Dax startet mit Gewinnen

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Eine Kurstafel an der Frankfurter Börse: Der Dax erlebt turbulente Zeiten, nicht zuletzt wegen Wirecard. Bild: Reuters

Die Titel des Zahlungsdienstleisters Wirecard legten nach der heftigen Talfahrt seit Donnerstag erstmals wieder zu. Auch die Ölpreise haben sich überwiegend erholt.

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          Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Dienstag den Kursgewinnen aus Übersee angeschlossen. Der deutsche Leitindex Dax stieg in den ersten Handelsminuten um 1,29 Prozent auf 12.421 Zähler. Damit überwand der deutsche Leitindex wieder die Hürde bei 12.400 Punkten, an der er seit einer Woche mehrfach ausgebremst worden war.

          Der M-Dax der mittelgroßen deutschen Börsenwerte legte um 0,78 Prozent auf 26.177 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,56 Prozent auf 3260 Punkte vor.

          Die Titel von Wirecard legten an der Dax-Spitze nach der heftigen Talfahrt seit Donnerstag erstmals wieder zu und stiegen um 7 Prozent auf 15,45 Euro. In den vorangegangenen drei Handelstagen jedoch war der Kurs wegen eines milliardenschweren Bilanzskandals des Bezahldienstleisters um 85 Prozent eingebrochen. Noch am Mittwoch hatte die Aktie mehr als 100 Euro gekostet.

          WIRECARD

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          Ölpreise erholen sich

          Die Ölpreise haben sich am Dienstag von spürbaren Abschlägen über Nacht überwiegend erholt. Auslöser war die Befürchtung, der Handelsdeal zwischen den Vereinigten Staaten und China könnte beendet sein. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 42,87 Dollar. Das waren 21 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 34 Cent auf 40,39 Dollar.

          In der Nacht auf Dienstag hatten die Ölpreise abrupt nachgegeben. Auslöser waren Bemerkungen von Peter Navarro, dem wirtschaftspolitischen Berater von Präsident Donald Trump. Navarro hatte den Handelsdeal zwischen Amerika und China im amerikanischen Fernsehen als beendet bezeichnet. Trump dagegen stellte wenig später in einem Tweet klar, dass die Vereinbarung „vollständig intakt“ sei. Die Vereinigten Staaten und China sind die weltweit größten Ölverbraucher.

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          Grundsätzlich hat sich die Lage am Ölmarkt stabilisiert. In der Corona-Krise waren die Erdölpreise wegen eines Nachfrageeinbruchs massiv abgestürzt. Hinzu kam ein mittlerweile beendeter Preiskampf zwischen den beiden Ölgiganten Saudi-Arabien und Russland. Große Förderländer beschränken ihr Angebot und stabilisieren damit die Preise. Darüber hinaus haben die Vereinigten Staaten als dritte große Macht am Ölmarkt ihre Produktion zurückgefahren. Grund ist eine geringere Profitabilität der amerikanischen Produzenten aufgrund der zeitweise stark gefallenen Rohölpreise.

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