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Konsumgüter : Was ist bloß mit Henkel los?

Bei Haushaltsreinigern und Waschmitteln verliert Henkel in den USA Marktanteile. Bild: Nerea Lakuntza

Unter lauter Gewinnern im Dax steht der Persil-Konzern ziemlich verloren da. Am Spülmittel liegt’s nicht.

          3 Min.

          Der Dax erstrahlt im schönsten Grün. Das ist nicht ökologisch gemeint, sondern im Hinblick auf seine positive Wertentwicklung. 12 Prozent hat der deutsche Aktienindex in diesem Jahr hinzugewonnen, und auch wenn Börsenbarometer in Amerika und Asien besser laufen, so ist das Ergebnis beachtlich: der lockeren Geldpolitik und der konjunkturellen Erholung inklusive höheren Gewinnen sei Dank. Beim genauen Hinschauen mischt sich in den gesamtgrünen Dax-Bereich aber auch eine Menge Rot von Unternehmen, die bei Anlegern nicht so wohlgelitten sind.

          Thomas Klemm
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Bei knapp einem Viertel der 30 Indexmitglieder hat sich der Aktienkurs seit Jahresbeginn verschlechtert, besonders auffällig bei einem Unternehmen, das von Dax-Beginn 1988 an ununterbrochen dazugehört. 14 Prozent beträgt das Minus des Konsumgüterkonzerns Henkel. Wenn Siemens Energy nicht noch schlechter dastünde, trüge Henkel die Rote Laterne im Dax. Überblickt man einen Fünfjahreszeitraum, sieht es noch übler aus: Der Kurs der Vorzugsaktie liegt um gut ein Drittel niedriger. In der selben Zeit hat der Dax um fast 50 Prozent zugelegt.

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