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Blick auf den Finanzmarkt : Dax tendiert auf hohem Niveau freundlich

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Exportwerte gehörten zu den Verlierern, was mit der Charttechnik erklärt wurde. Sony büßten 1,2 Prozent at 2.984 Yen ein. Im Automobilsektor sanken Toyota Motor um 1,4 Prozent auf 3.230 Yen und Honda Motor um 1,4 Prozent auf 3.140 Yen. JVC Kenwood Holdings verloren 5 Prozent auf 302 Yen, nachdem der Konzern eine Strafe von 840 Millionen Yen wegen falscher Finanzdokumente auferlegt bekommen hatte. Belastet von einer Abstufung durch Goldman Sachs fielen Nikon um 3,1 Prozent auf 1.620 Yen. Nach einer Prognosesenkung ging es für Sanyo Electric um 0,7 Prozent auf 136 Yen talwärts. Die Papiere des Kosmetikunternehmens Pola Orbis Holdings schlossen an ihrem ersten Handelstag bei 1.779 Yen und damit unter dem Ausgabepreis von 1.800 Yen. Gesucht waren dagegen Versicherungswerte: Dai-ichi Life legten um 2,1 Prozent auf 133.500 Yen und Sony Financial Holdings um 3,7 Prozent auf 308.500 Yen. Hier stützte ein positiver Analystenkommentar. Die Aktien von Stahlkochern wurden von Medienberichten gestützt, wonach Nippon Steel, die Aktie zog um 1,7 Prozent auf 293 Yen an, ihre Preisprognose anheben werde. Sapporo Holdings kletterten um 8,9 Prozent auf 367 Yen, nachdem Steel Partners ihre Beteiligung an der Brauerei reduziert hatte.

Börsen Chinas schließen fester

Beflügelt von Rekordwerten im Außenhandel haben die chinesischen Börsen am Freitag fester geschlossen. Im November erreichten die chinesischen Ex- und Importdaten neue Höchststände. Gebremst wurde die Euphorie aber von der sich verfestigenden Meinung, dass die Behörden in China übers Wochenende weitere geldpolitische Straffungen beschließen werden. Der Schanghai-Composite gewann 1,1 Prozent auf 2.841 Punkte und der Shenzhen-Composite stieg um 1,4 Prozent auf 1.298 Zähler. In Hongkong ging der HSI nach einer Achterbahnfahrt nahezu unverändert bei 23.163 Punkten aus dem Handel. Die gestiegenen Ex- und Importe wurden als positives Zeichen für die globale Konjunktur gewertet. Allerdings wurde in den positiven Konjunkturdaten ein weiterer Beleg für anstehende Straffungen in der chinesischen Geldpolitik gesehen. Daher sahen Analysten auch nur begrenzten Einfluss der Außenhandelsdaten auf das Marktgeschehen. Die für Samstag erwarteten Verbraucherpreise und die Bankkredite stünden bei der Marktrelevanz klar im Fokus, hieß es weiter. „Sollte eine Zinserhöhung anstehen, gibt es auch Sektoren, die davon profitieren. Dazu zählen Versicherungen und Banken“, sagte ein Analyst. In Schanghai waren vor allem Titel aus den Sektoren Bergbau und Telekommunikation gesucht. Minenwerte erhielten unter anderem Rückenwind vom Anstieg der Metallpreise. China Nonferrous Metal Industry's Foreign Engineering & Construction schnellten um das Tageslimit von 10 Prozent auf 29,11 Yuan empor. Western Mining legten um 6,1 Prozent auf 18,82 Yuan zu. Gelegenheitskäufer stützten die Kurse von Telekommunikation- und Technologietiteln. China United Network Communications zogen um 3,4 Prozent auf 5,20 Yuan und Fujian Newland Computer um 5,5 Prozent auf 22,61 Yuan an. In Hongkong kletterten HSBC um 0,7 Prozent auf 81,50 Hongkong-Dollar.

Öl ist und bleibt sehr teuer

Die Ölpreise sind am Freitag im asiatischen Handel leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kostete 88,58 amerikanische Dollar. Das waren 21 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 25 Cent auf 91,24 Dollar. Die in China im November deutlich gestiegenen Ölimporte hätten den Ölmarkt gestützt, sagten Händler. Zudem habe aber auch der etwas gefallene amerikanische Dollar die Ölpreise beflügelt. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger.

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