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Das HTC Touch Pro : Damit behilft sich die Kanzlerin

  • -Aktualisiert am

Das Smartphone, dem Angela Merkel vertraut: Das HTC Touch Pro Bild: HTC

Angela Merkel schreibt leidenschaftlich gerne SMS. Damit niemand mitlesen kann, nutzt sie ein Smartphone, das zwar nicht zu den allerneuesten Geräten gehört, für das die Telekom aber eigens eine Sicherheitstechnik entwickelt hat.

          Meistens, wenn man Angela Merkel mit ihrem Handy sieht, telefoniert sie nicht, sondern verschickt SMS. Oder E-Mails - den Unterschied kann man von außen nicht erkennen. Nur wer genau hinguckt, welches Telefon sie gerade benutzt, könnte das doch herausfinden.

          Denn für die Spracherkennung von Telefonaten und Kurznachrichten hat sie ein Nokia-Telefon mit einer Micro-Chipkarte, die auch andere Regierungsmitglieder in ihre Handy eingebaut haben. Diese Karten können aber keine E-Mails verschlüsseln, an der Technik wird noch gearbeitet. Ende des Jahres soll sie auf den Markt kommen, sagt die Herstellerfirma Secusmart aus Düsseldorf.

          Erste Wahl des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

          Deswegen schickt die Bundeskanzlerin ihre E-Mails mit einem Handy des Anbieters HTC, für den die Telekom-Großkundensparte T-Systems die Simko-Technik entwickelt hat. Simko steht für „Sicherheit mobile Kommunikation“. Zwar sind es nicht die neusten Geräte, in denen diese Technik funktioniert.

          Aber nur sie hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für sicher genug erklärt, um damit auch höchst vertrauliche Informationen auszutauschen. Blackberrys wären dafür nicht geeignet, stellte das BSI schon im vergangenen Jahr fest. Denn die Server des Herstellers RIM stehen im Ausland. Da weiß man nie, wer mitliest.

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