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Coronavirus : Verunsicherte Anleger

Angst vor der Ausbreitung des Coronavirus hat die Börsen rund um die Welt ergriffen. Bild: dpa

Fallen Aktienkurse, steigender Goldpreis: Das Verhalten der Anleger lässt nur einen Schluss zu.

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          Die deutlichen Kursverluste an den Aktienmärkten – begleitet von der Flucht in die sicheren Häfen Staatsanleihen, Gold und Schweizer Franken – lassen nur einen Schluss zu: Die Ausbreitung des Coronavirus auf Südkorea und Italien verunsichert die Anleger in einem besonderen Maß. Die Wachstumseinbußen können erheblich sein und zu einer pessimistischeren Einschätzung an den Börsen führen.

          Das sind für die weitere Kursentwicklung schlechte Aussichten. Solange es nicht wirklich Klarheit darüber gibt, wie eine Ausbreitung des Virus gestoppt und die Krankheit erfolgreich bekämpft werden kann, dürften die Börsen im Krisenmodus bleiben.

          Da können Notenbanken und Politik mit Kauf- und Konjunkturprogrammen den Märkten zwar etwas Linderung verschaffen – aber nur vorübergehend. Das ist für Anleger eine unbequeme Lage, weil sie auf eine Lösung der Pandemie warten müssen. Und die kann dauern. Gibt es diese, dann ist es durchaus möglich, dass die Wachstumseinbußen aufgeholt werden können.

          Das dürfte auch an den Börsen für eine kräftige Kurserholung sorgen. Solange eine Lösung aber auf sich warten lässt, desto größer werden die Wachstumsrisiken.

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