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Dank BGH-Urteil : So können sich Bankkunden Gebühren zurückholen

Finanzplatz Frankfurt: Das BGH-Urteil zu den Girokonten dürfte viele Banken betreffen. Bild: dpa

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Bankkunden Geld für Gebührenerhöhungen zurückfordern können. Eine Anwaltskanzlei will das nun nutzen und den Banken ein Inkasso-Unternehmen vorbeischicken.

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          Eine Rechtsanwaltskanzlei macht ein Urteil des Bundesgerichtshofes zum Geschäftsmodell und könnte damit zum Bankenschreck werden: Sie will für Bankkunden auf stark automatisiertem Wege Geld von Banken zurückfordern. Der Hintergrund: Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte Ende April entschieden, dass bestimmte Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Banken unwirksam sind, mit denen diese in der Vergangenheit beispielsweise höhere Gebühren rund ums Girokonto einführten, und dann Schweigen ihrer Kunden als Zustimmung deuteten.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Nach der Veröffentlichung der Urteilsbegründung ist mittlerweile klar: Zumindest in bestimmten Fällen können Bankkunden auch für Gebührenerhöhungen aus der Vergangenheit Geld zurückfordern. Die Stiftung Warentest hat ein Formular ins Internet gestellt, mit dem Bankkunden ihre Forderungen in diesem Zusammenhang geltend machen können.

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