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Cyberkriminalität : Betrug mit Künstlicher Intelligenz

Das Wort «Cybersecurity» steht auf einem Plakat im Hasso-Plattner-Institut (HPI). Bild: dpa

Cyberkriminelle gehen immer raffinierter vor. Sie arbeiten mit modernsten technologischen Hilfsmitteln.

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          Kriminelle gehen immer raffinierter vor, wenn es darum geht, die Konten anderer Menschen leerzuräumen. Nun kommen auch noch modernste technologische Hilfsmittel zum Einsatz, wie das „Wall Street Journal“ berichtet. Im konkreten Fall geht es um 220 000 Euro, den sich Kriminelle ergaunerten. Dabei gingen sie mit äußerster Raffinesse vor.

          Franz Nestler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Mit Hilfe einer auf Künstlicher Intelligenz basierenden Software und Sprachtechnologie gelang es ihnen, einen deutschen Vorstand zu imitieren. Mit Hilfe dieses Tricks riefen die Betrüger dann bei einem nicht näher genannten Tochterunternehmen in Großbritannien an. Dort brachten sie den Leiter der dortigen Filiale des Energieunternehmens dazu, eine angeblich dringende große Geldüberweisung zu tätigen. Dieser überwies den Geldbetrag dann an einen ungarischen Zulieferer und wurde abermals kontaktiert, um sicherzustellen, dass die Überweisung sofort erstattet wird – so weit, so glaubwürdig.

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