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Wenn Facebook zur Bank wird : Trump fordert Regulierung für Kryptowährungen

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Facebook will ab 2020 das digitale Zahlungsmittel Libra einführen und könnte damit den Finanzmarkt auf den Kopf stellen. Bild: Reuters

Wenn Facebook und andere Unternehmen eine Bank werden wollten, bräuchten sie eine entsprechende Zulassung, twitterte Trump am Donnerstag. Branchenkenner fürchten, dass die Cyberdevise Libra das traditionelle Finanzsystem auf den Kopf stellen könnte.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat für Kryptowährungen eine Bankenregulierung gefordert. Wenn Facebook und andere Unternehmen eine Bank werden wollten, bräuchten sie eine entsprechende Zulassung, schrieb Trump am Donnerstag auf Twitter. „Dann müssen sie sich der Bankenregulierung unterwerfen, genau wie andere Banken auch, sowohl national als auch international.“ Er sei kein Freund von Kryptowährungen wie Bitcoin. Es handele sich nicht um Geld, ihr Wert sei sehr schwankungsanfällig und basiere auf dünner Luft.

          Bislang sind Kryptowährungen nicht reguliert. Mit seinen Plänen für eine eigene Cyberdevise mit dem Namen Libra rief Facebook die großen Notenbanken und Politiker auf den Plan. Fed-Chef Jerome Powell äußerte am Mittwoch Bedenken. Dabei ging es um Privatsphäre, Geldwäsche, den Verbraucherschutz und die Finanzstabilität.

          Libra soll in der ersten Hälfte 2020 an den Start gehen. Damit steigt Facebook in den weltweiten Zahlungsverkehr ein. Facebook wird jeden Tag von etwa ein bis zwei Milliarden Menschen genutzt. Libra soll es allen Nutzern des Netzwerks ermöglichen, untereinander Geld zu versenden und Waren von Unternehmen zu erwerben. Branchenkenner halten es für nicht ausgeschlossen, dass Facebook damit das traditionelle Finanzsystem auf den Kopf stellen könnte.

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