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Cum-Ex-Komplex : Helaba verliert vor Gericht

Besucher stehen abends in rund 198 Metern Höhe auf der Aussichtsterrasse des Main Towers, der auch die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) beherbergt (Archivbild). Bild: dpa

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine Klage der Helaba gegen die französische Bank Société Générale auf Schadenersatz abgewiesen. Das Verfahren drehte sich um die Rolle von Depotbanken im Cum-Ex-Komplex.

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          Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt hat in einem für die Rolle von Depotbanken im Cum-Ex-Komplex wichtigen Verfahren das Urteil der Vorinstanz gekippt. Am Donnerstag wies das OLG eine Klage der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) gegen die französische Bank Société Générale auf Zahlung von 22,8 Millionen Euro Schadenersatz ab (Az.: 1 U 111/18).

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Helaba kann allerdings in Revision vor den Bundesgerichtshof gehen. Das Verfahren drehte sich etwa um die Frage, ob es bei verworrenen Aktiengeschäften rund um den Dividendenstichtag zu den Pflichten von (Leer-)Verkäufern oder Depotbanken gehört, die auf Dividenden fällige Kapitalertragsteuer für den Käufer in Teilen abzuführen.

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