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Die „Börsen-Oma“ : „Ich kaufe im Crash“

Beate Sander Bild: Patrick Junker

Beate Sander hat innerhalb weniger Tage eine halbe Million Euro verloren. Im Interview erklärte die „Börsen-Oma“ im März, warum ihr das wenig ausmacht und welche Aktien sie in der Krise kauft.

          4 Min.

          Frau Sander, wie stark hat der Corona-Crash Ihrem Depot geschadet?

          Thomas Klemm
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Vor drei Monaten, am 16. Dezember, hatte ich die Zwei-Millionen-Euro-Marke geknackt. Diese zwei Millionen konnte ich bis zum 12. März halten, dann war die Herrlichkeit vorbei. In der vergangenen Woche konnte ich nur noch den Stand von 1,5 Millionen Euro verteidigen. Ich hatte also nach Steuern und Gebühren ein knappes Viertel verloren.

          Was waren Ihre größten Verluste?

          Vorübergehend haben meine Luxusgüteraktien und Tourismuswerte am meisten eingebüßt, teilweise deutlich mehr als ein Drittel. Noch schlimmer hat es einige Automobiltitel getroffen. Vom Jahreshoch gesehen, ist dies ein Absturz knapp um die Hälfte.

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