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Brian Armstrong : Der Mann hinter dem digitalen Goldrausch

Coinbase-Gründer Brian Armstrong in San Francisco im Jahr 2016 Bild: Picture-Alliance

Keine 30 Jahre war Brian Armstrong alt, als er mit Coinbase ein Unternehmen gründete, das heute wertvoller als die New Yorker Börse ist. Er ähnelt den findigen Geschäftsleuten, die während des Goldrauschs im Wilden Westen Schaufeln und Spitzhacken verkauften.

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          Es war ein Auslandsjahr, das Brian Armstrong die Augen geöffnet haben soll. Der Gründer der Plattform Coinbase, die einen fulminanten Börsenstart hinlegte, verbrachte nach seinem Studium ein Jahr in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. „Es war eine interessante Erfahrung, ein Finanzsystem in einem anderen Land zu sehen, das eine Hyperinflation durchlebt hat“, sagt er.

          Franz Nestler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Später wechselte er als Softwareentwickler zu Airbnb, wo er sich auch mit den Finanztransaktionsströmen in den verschiedenen Ländern befasste. Ihn faszinierte, wie ineffektiv das internationale Finanzsystem funktionierte, gerade wenn es darum geht, Geld von einem Land in ein anderes zu schicken. Mit dem Hintergedanken, dass das Finanzsystem nicht funktioniert und was passiert, wenn es nicht funktioniert, bekam er bei einer Thanksgiving-Feier seiner Eltern das Konzept von Bitcoin in die Hände. Das war vor rund zehn Jahren. Armstrong hatte Angst, zu spät dran zu sein. Immerhin gab es das Konzeptpapier seit 2008, Ein Jahr später entstand Bitcoin und 2010 wurde die erste Transaktion abgewickelt.

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